OS X 10.10 deutet auf Retina-iMac hin

Im Code der seit Montag verfügbaren Beta soll eine Auflösungsliste enthalten sein, die einen HiDPI-Modus für ein bislang unbekanntes Modell des All-in-One-Rechners aufführt.

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Apples iMac wurde bereits seit September 2013 nicht mehr angefasst. Erste Hinweise, dass es demnächst neue Modelle geben könnte, fanden sich bereits in der ersten Beta von OS X 10.9.4, doch nun sind weitere Details aufgetaucht. Wie dem französischen Apple-Blog MacBidouille aufgefallen ist, steckt in der aktuellen Entwicklervorschau von OS X Yosemite, die seit Montag von Apple ausgegeben wird, eine Liste mit Auflösungen, die darauf hindeutet, dass Apple seinem All-in-One-Rechner einen hochauflösenden Retina-Bildschirm verpassen wird.

In der Datei "DisplayVendorID-610" unter "/System/Library/Displays/Overrides/" steckt demnach Hexadezimalcode, der noch unbekannten iMac-Modellen Auflösungen von bis zu 6400 mal 3600 Bildpunkten zuspricht. Im Retinamodus wären dies dann 3200 mal 1800 Bildpunkte.

iMac: Flach, aber ohne Retina-Display.

(Bild: Apple)

Ob das Display wirklich nativ derart hoch auflöst, bleibt aber unklar – Apple nutzt solche Auflösungen auch nur zur internen Skalierung, um die gesamte Displayfläche auszunutzen. Eine horizontale und vertikale Pixelverdoppelung beim 27-Zoll-iMac würde 5120 mal 2880 Bildpunkte betragen.

Darüber, dass Apple an einem iMac mit Retina-Bildschirm arbeitet, wird bereits seit Erscheinen der ersten Retina-MacBook-Pro-Modelle im Jahr 2012 spekuliert. Allerdings werden die dazu passenden Bildschirme mit großen Bilddiagonalen erst jetzt langsam kostengünstiger. Zuletzt hatten Intel und mehrere Display-Hersteller angekündigt, den Preis für 4K-Bildschirme auf 400 US-Dollar zu drücken. (bsc)