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Oculus: Mac-Unterstützung weiterhin nicht auf der Roadmap

Nate Mitchell, Mitbegründer des VR-Pioniers, kann Apple-Nutzern nach wie vor keine Hoffnung machen. Aktuell müssen sie auf unbefriedigende Ersatzlösungen zurückgreifen..

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Oculus

Oculus-Technik – natürlich an einem PC.

(Bild: dpa, Mike Nelson)

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Es bleibt dabei: Der Mac bekommt keine Unterstützung für die Oculus Rift. Das sagte Nate Mitchell, Mitbegründer der Facebook-Tochter, in einem Interview mit dem IT-Blog TechCrunch. Auf der Roadmap ist der macOS-Support ebenfalls noch nicht enthalten – zumindest was das nächste halbe Jahr anbetrifft. Es sei zwar "nah an [s]einem Herzen", so Mitchell, "aber wir sind noch nicht ganz da". Grundsätzlich wolle Oculus die Rift aber auf den Mac holen.

Mitchells Statement ähnelt dem von Oculus-Chef Palmer Luckey aus dem vergangenen Frühjahr. Damals fand er deutliche Worte: Die Oculus-Rift-Unterstützung für den Mac hänge von Apple ab. "Wenn sie eines Tages einen guten Computer herausbringen, werden wir es machen", sagte er. Dabei geht es insbesondere um passende Grafikkarten, die die Rift voll unterstützen. Selbst ein 6000-Dollar-Mac-Pro mit AMDs FirePro D700 erfülle nicht die empfohlenen Spezifikationen – allerdings hat Apple den Profi-Rechner seit 2013 nicht überholt.

Schade daran: Oculus hatte zumindest für die Developer-Version der Rift noch ein macOS-SDK angeboten. 2015 folgte dann der Umschwung hin zu alleiniger Windows-Unterstützung. Mitchell zufolge bleibt der Mac-Support für Oculus aber grundsätzlich ein Thema, wobei dieser offenbar keine hohe Priorität hat. "Wir werden uns das immer wieder ansehen, aber die eigentliche Herausforderung für uns ist es, wie viel wir in diesen Bereich investieren wollen." Viel "Zeit und Energie" sei notwendig, damit die Nutzererfahrung stimme.

Unterdessen hat eine kleine schwedische Softwarefirma demonstriert, dass durchaus ein Minimalsupport für die Oculus Rift auf dem Mac möglich ist. Mit der App VR Desktop kann man seinen macOS-Arbeitsplatz auf die Rift DK2 holen, ein Support für die Rift-Endkundenversion sowie HTC Vive soll folgen. Mit "echter" VR-Spieleunterstützung hat das allerdings nichts zu tun – stattdessen zockt man auf einem virtuellen Bildschirm oder guckt sich Filme in einem virtuellen Kino an.

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(bsc)