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Offizielle Steve-Jobs-Biografie kommt 2012

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Dass es vermutlich bald zu einer offiziellen Biografie von Apple-Chef Steve Jobs kommen würde, war bereits seit dem vergangenen Frühjahr ein mehr oder weniger offenes Geheimnis. Nun hat Simon & Schuster, der potenzielle Verleger des Werkes, erstmals offiziell nähere Details genannt. Demnach soll das Buch Anfang 2012 erscheinen, so der amerikanische TV-Sender ABC in einem Bericht unter Berufung auf eine Verlagssprecherin. Der (eher unkreative) Titel: "iSteve – The Book of Jobs".

Es handelt sich um das erste wirklich autorisierte Buch über Jobs – nach zahlreichen unautorisierten Werken. Autor Walter Isaacson, der laut ABC bereits seit 2009 umfangreiche Interviews mit dem Apple-Chef führte, gilt als großes Biografentalent. Der ehemalige leitende TIME-Redakteur schrieb unter anderem über Einstein, Benjamin Franklin und Kissinger.

Ob es wirklich etwas wird mit der autorisierten Biografie, bleibt allerdings bis zum tatsächlichen Erscheinen abzuwarten. Jobs ist bekannt für seinen rauen Umgang mit Autoren. Bereits in den Anfangstagen von Apple sollte der spätere Risikokapitalinvestor Mike Moritz ein offizielles Werk über die Frühgeschichte des Computerkonzerns verfassen. Es kam vor dem Erscheinen jedoch zum Eklat zwischen Jobs und Moritz. Das (übrigens höchst lesenswerte) Buch Namens "The Little Kingdom" erschien trotzdem.

Die Nachrichten zu "iSteve" fallen mit anderen mehr oder minder interessanten Neuigkeiten um die Apple-Geschichte zusammen. So schreibt der IT-Journalist Steven Levy laut einem Bericht der britischen Zeitung Daily Mail in seinem brandneuen Buch "In the Plex" über die Frühzeit von Google, Larry Page und Sergey Brin hätten sehr gerne Steve Jobs als Google-Chef angestellt, der jedoch (natürlich) lieber bei Apple blieb. Den Posten übernahm dann Eric Schmidt.

Unterdessen hat sich auch Apple-Mitbegründer Steve Wozniak mit einem zarten Annäherungsversuch zu Wort gemeldet. Er würde durchaus zurück in eine aktive Rolle bei dem Computerkonzern kommen, wenn der ihn nur wolle. "Das würde ich mir durchaus überlegen", sagte Wozniak laut einem Agenturbericht. Er wisse viel über Apples Technik und schätze sie sehr: "Ein Hit nach dem anderen und immer mit Qualität." (bsc)