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Offizielle Steve-Jobs-Filmbiografie verliert Studio

Die Big-Budget-Produktion von "The Social Network"-Autor Aaron Sorkin wird nicht mehr von Sony produziert. Angeblich interessiert sich nun Konkurrent Universal für die Rechte. Zuvor hatte der Film schon seinen Hauptdarsteller verloren.

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Apple-Chef Steve Jobs bei einem Auftritt: Die Filmbiografie soll sich um wichtige Produktvorstellungen in seinem Leben drehen.

(Bild: dpa, John G. Mabanglo)

Beim Steve-Jobs-Film "Jobs", der auf der offiziellen Biografie des verstorbenen Apple-Mitbegründers basiert, gibt es erneut Schwierigkeiten. Nachdem der bereits offiziell angekündigte Hauptdarsteller Christian Bale ("The Dark Knight", "American Psycho") abgesprungen war, weil ihm die Rolle offenbar nicht zusagte, hat die Produktion nun auch ihr Studio Sony verloren. Das meldet der Filmdienst Deadline unter Berufung auf informierte Personen.

Demnach befindet sich der Streifen nun im sogenannten Turnaround-Prozess, bei dem die Rechte von einem Studio an ein anderes abgegeben werden. Laut dem Bericht interessiert sich der Sony-Konkurrent Universal für das Material.

Es ist unklar, wie es jetzt weiter geht. Der renommierte Autor Aaron Sorkin ("The Social Network", "West Wing"), der Aushängeschild der Produktion ist, kommentierte die Vorgänge zunächst nicht. Er hat auch ganz andere Probleme: Nach Bales Absprung fehlt ihm weiterhin ein Hauptdarsteller. Zuletzt soll es Gespräche mit dem deutsch-irischen Schauspieler Michael Fassbender gegeben haben. Regie bei dem Film soll Danny Boyle ("Slumdog Millionaire") führen.

Wie der Hollywood Reporter meldet, hat die Abgabe des Films durch Sony offenbar auch mit Terminproblemen zu tun. Boyle will demnach im Januar 2015 drehen, dann sei Fassbender auch verfügbar. Sony habe sich dagegen einen späteren Termin ausbedungen, doch dann sei Fassbender wiederum mit "X-Men: Apocalypse" beschäftigt. (bsc)