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Petition: 300.000 Nutzer wollen Klinkenbuchse beim iPhone behalten

Beim "iPhone 7" dürfte Apple wohl den analogen Kopfhöreranschluss weglassen. Eine Unterschriftenaktion dagegen überschritt nun einen wichtigen Meilenstein.

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Goldbeschichtet, aber bei Apple wohl ohne Zukunft: Ein 3,5-mm-Klinkenstecker.

(Bild: Wollschaf / Wikipedia / cc-by-sa-3.0)

Derzeit spricht vieles dafür, dass Apple bei der für September angepeilten nächsten iPhone-Generation keine 3,5-mm-Klinkenbuchse mehr verbauen wird. Das spart Platz im Gehäuse und erlaubt eine etwas dünnere Bauweise. Doch die Entscheidung kommt bei einer größeren Nutzergruppe augenscheinlich schlecht an: Eine Petition, die seit einigen Monaten versucht, Unterschriften gegen Apples Pläne zu sammeln, hat nun 300.000 Mitzeichner erreicht.

Die konsumkritische US-Organisation "Sum of Us" hatte die Petition aufgesetzt. Darin heißt es, Apple plane, "jeden seiner Kunden abzuzocken". "Apple schmeißt die Standard-Kophörerbuchse über Bord und versaut es für Verbraucher und den ganzen Planeten", meint "Sum of Us" deutlich. Das Ende des 3,5-mm-Klinkenanschlusses sorge dafür, dass Kunden alle ihre Kopfhörer ersetzen müssten. "Das allein wird Berge von Elektronikschrott produzieren, die wahrscheinlich nicht recycelt werden."

Dass Apple mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Adapter anbieten könnte, bleibt allerdings unerwähnt. Zudem dürften externe Firmen solche Hardware anbieten. Die Sum-of-Us-Petition hatte als Ziel 300.000 Unterzeichner. Das Ergebnis soll dem Konzern aus Cupertino nun übergeben werden. (bsc)