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Pokémon Go integriert ARKit

Pokemon Go

Die ARKit-Integration von Pokémon Go wurde kurz auf Apples Enticklerkonferenz WWDC angekündigt.

(Bild: Apple-Keynote)

Der Einsatz von Apples neuem Framework soll den Augmented-Reality-Modus der iPhone-App verbessern – und die Jagd von Pokémon realistischer machen.

Der Spielehersteller Niantic hat die iOS-Version des Spiels Pokémon Go mit einem neuen Augmented Reality-Modus ausgestattet: Um das Einfangen etwas echter zu gestalten, setzt die App nun auf Apples Framework ARKit, wie CNet berichtet [1].

Die Pokémon sollen dadurch merklich realistischer in der durch die Kamera betrachteten echten Umgebung des Nutzers erscheinen – statt einfach irgendwo im Raum zu schweben. Nutzer können sich in dieser Ansicht nun außerdem möglichst nah anschleichen und damit zusätzliche Erfahrungspunkte sammeln, solange sie die Pokémon nicht verschrecken.

Der Einsatz von ARKit ist laut Niantic außerdem weniger leistungshungrig als der bisherige AR-Modus und beeinträchtige so die Akkulaufzeit weniger als zuvor. Allerdings lassen auch die anspruchsvollen ARKit-Apps das iPhone schnell warmlaufen, schließlich sind dafür Bildschirm, Kamera und Sensoren bis hin zu GPS in vollem Einsatz – zusätzlich zur Mobilfunkdatenverbindung bei Pokémon Go.

Wie andere ARKit-Apps auch setzt Pokémon Go zur Nutzung des neuen Modus mindestens ein iPhone 6s voraus – sowie iOS 11. Das Update mit der verbesserten Ansicht soll noch in der laufenden Woche erscheinen, heißt es. Die ARKit-Einbindung hatte der Spielehersteller schon im Juni zu Apples Entwicklerkonferenz WWDC in Aussicht gestellt. In den Veröffentlichungsnotizen des jüngsten, am 19. Dezember veröffentlichten Pokémon-Go-Updates führt Niantic allerdings nur “Fehlerverbesserungen" auf. (lbe [2])


URL dieses Artikels:
http://www.heise.de/-3926320

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.cnet.com/news/pokemon-go-apple-arkit-iphone-ipad-pro/
[2] mailto:lbe@heise.de