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Powerbeats Pro: Apple verschiebt Einführung in vielen Regionen

Statt im Juni sollen die komplett drahtlosen Sportstöpsel in Österreich und anderen EU-Ländern erst später erscheinen. Wer in Deutschland bestellt, wartet auch.

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Diese Farbe gibt's sowieso erst "später im Sommer".

(Bild: Beats)

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Apple hat weiter Probleme, seine zweiten komplett drahtlosen Ohrstöpsel auszuliefern. Die Powerbeats Pro der Tochter Beats werden in vielen Märkten mit einem Monat Verzögerung erscheinen, wie das Unternehmen im Kleingedruckten auf seiner Website mitteilte. Statt wie geplant im Juni werden die Geräte in Österreich, Belgien, Irland, Italien, den Niederlanden, Spanien, Schweden sowie Russland, Brasilien, Singapur, Hongkong, Korea, Japan, Mexiko und Taiwan erst im Juli erscheinen. Was der Grund für die Verzögerung ist, bleibt unklar.

In Deutschland waren die Powerbeats Pro seit dem 6. Juni vorbestellbar. Mittlerweile sind die Bestände jedoch knapp geworden – wer aktuell bei Apple bestellt, wartete ebenfalls bis Juli. Allerdings sind die Stöpsel zum Teil in den Apple-Läden erhältlich, doch gibt's die hierzulande nur in einigen Großstädten. Die einzige Farbe, die Apple aktuell verkauft, ist Schwarz, die Varianten in "Elfenbein", "Moos" und "Navy" sollen "ab Sommer" folgen, wobei dieser ja bereits begonnen hat.

Komplett drahtlose Kopfhörer gibt's bereits von Apple: Die AirPods und ihre kürzlich erschienene zweite Generation. Anfang April teilte Beats dann mit, bei den bekannte Powerbeats das Kabel abzuschneiden – bislang waren die Sportohrhörer der Powerbeats-Reihe mittels Strippe miteinander verbunden.

Die Powerbeats Pro lassen sich hingegen komplett kabellos in die Ohren stecken. Im Gegensatz zu den AirPods sind sie auch für sportliche Tätigkeiten gedacht und können auch bei schweißtreibenden Aktivitäten im Ohr bleiben (IPX4). Wie die AirPods 2 kommen die Powerbeats Pro mit Apples H1-Chip, der für schnelle Bluetooth-Verbindungen sorgen soll und die "Hey Siri"-Funktion zum Start der Sprachassistentin bietet. Das hat seinen Preis: Mit 250 Euro zahlt man mehr als für AirPods 2 mit drahtlosem Ladecase. Die Powerbeats Pro lassen sich nur per Kabel mit Strom versorgen, die mitgelieferte Akkuhülle ist zudem deutlich größer als die der AirPods.

Powerbeats Pro geöffnet.

(Bild: iFixIt)

In Sachen Reparierbarkeit sollen die Powerbeats Pro ähnlich problematisch sein wie die AirPods. Laut dem Reparaturdienstleister iFixIt muss man sie zumindest "kosmetisch" beschädigen, um den Akku zu wechseln. Zudem sind die internen Verbindungskabel so fragil, dass man die Geräte bei dem Eingriff leicht zerstören kann. Das Ladecase verwendet zudem enorme Mengen an Klebemittel, so iFixIt.

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(bsc)