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Praxistipp: Apple-IDs aufspalten

Viele Nutzer verwenden nur einen zentralen Account für alle Apple-Dienste. Das muss aber weder aus Datenschutz- noch aus Sicherheitsgründen sinnvoll sein.

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Die Apple-ID ist unter anderem der Schlüssel zum iTunes-Angebot.

(Bild: dpa, Ole Spata/Archiv)

Rund zwei Dutzend Apple-Dienste kann man derzeit mit einem einzigen Konto nutzen, der sogenannten Apple-ID. Es gibt aber durchaus Gründe, zwei oder noch mehr Accounts für verschiedene Zwecke anzulegen, was problemlos möglich ist. Das rät unter anderem das vom Justiz- und Verbrauchschutzministerium geförderte Portal Mobilsicher.de.

Sinnvoll ist es etwa, mit Hilfe von zwei Apple-IDs die Nutzungsbereiche Store und iCloud voneinander zu trennen. So separiert man die Zahlungsdaten, die man hinterlegt hat, um bei iTunes oder im App Store einzukaufen, klar von den Daten im Onlinespeicher iCloud.

Die Daten, die etwa beim Kaufen, Leihen oder Streamen von Filmen oder Musik anfallen, sind dann mit einem anderen Account verknüpft, als die Dokumente und Dateien in der iCloud. Das erschwert es Anbietern oder Dritten, Verhaltensprofile zu erstellen.

Nicht splitten sollte man dagegen die verschiedenen Organisationsdienste. Adressbuch, Kalender oder Erinnerungen verbindet man am besten nur mit einer einzigen ID, weil Apple diese Dienste so verknüpft, dass man sonst Adressdaten, Termine und Notizen im Zweifel doppelt pflegen müsste. Kommunikationsdiensten wie iMessage oder FaceTime kann man auf Wunsch auch eigene Apple-IDs verpassen.

Einen detaillierten Praxisbericht zur Verwendung der Apple-ID lesen Sie im neuen Heft 3/2016 von Mac & i ab Seite 160. (mit Material von dpa) / (bsc)