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Praxistipp: Wie man iOS 10 und macOS Sierra testen kann

Ab Juli startet Apple eine öffentliche Betaphase für zwei seiner neuen Betriebssysteme. Mac & i zeigt, wie man mitmacht.

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Testversionen für alle Interessierte gibt's nächsten Monat von iOS 10 und macOS Sierra.

(Bild: Apple)

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Bislang können nur Teilnehmer von Apples kostenpflichtigem Developer Program die ersten Betaversionen der neuen Betriebssysteme iOS 10 und macOS Sierra ausprobieren. Allerdings hat Apple angekündigt, dass es auch in diesem Jahr wieder eine öffentliche Betaphase geben wird: Ab Juli soll es losgehen.

Wer bei der Public Beta mitmachen möchte, sollte sich aber wenn möglich schon jetzt registrieren. Denn die Zahl der Plätze ist begrenzt – auf vermutlich gut eine Million. Wie viele Teilnehmer das Public Beta Program aktuell bereits hat, ist unklar. Wer sich als Betatester anmelden will, begibt sich zunächst auf diese Seite innerhalb der Apple-Homepage. Zur Anmeldung wird eine Apple ID benötigt – und natürlich Hardware, die zu iOS 10 und macOS Sierra kompatibel ist.

Für iOS 10 muss es mindestens ein iPhone 5 oder iPhone 5c sein, iPads werden ab iPad 4 beziehungsweise iPad mini 2 unterstützt. Beim iPod touch muss es die aktuelle sechste Generation sein. macOS Sierra läuft nur noch auf MacBook- und iMac-Modellen ab Ende 2009 sowie auf einem MacBook Air, MacBook Pro, Mac mini und dem Mac Pro aus dem Jahr 2010 oder später.

Nach Registrierung auf der Public-Beta-Website erhält man automatisch eine E-Mail, sobald die Vorschauversionen verfügbar sind. Die Betas enthalten auch den sogenannten Feedback Assistant, über den man Apple Fehler, Probleme und weitere Anmerkungen übermitteln kann – was man auch tun sollte, schließlich geht es darum bei einem Betatest. Wie üblich darf man nicht öffentlich über die Beta plaudern und auch keine Screenshots mit anderen Nutzern (oder gar im Web) teilen. Apples Betatester-Vertrag sollte man im Detail lesen, bevor man ihm zustimmt.

Beim eigentlichen Testen gilt es dann, die Installation möglichst auf Geräten vorzunehmen, die man im Produktivbetrieb nicht benötigt. Betas enthalten Fehler und können für Datenverlust sorgen. Entsprechend benötigt man am besten einen Zusatz-Mac oder ein Zusatz-iOS-Gerät, das man nur für die Beta nutzt. Für Endkunden ausgeliefert werden iOS 10 und macOS Sierra dann im Herbst – mit hoffentlich wenigen Bugs. (bsc)