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Probleme bei LGs UltraFine 5K-Monitor: Apple stellt Verkauf vorübergehend ein

Apple hat den mit dem MacBook Pro eingeführten 5K-Bildschirm nach Problemberichten offenbar aus dem Verkauf genommen – bis eine von LG überarbeitete Variante des Modells fertig ist.

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In Apples Ladengeschäften wird der Thunderbolt-3-Bildschirm LG UltraFine 5K ab sofort nicht mehr verkauft, wie US-Medien berichten. Der Konzern werde zwar die Ausstellungsstücke weiterhin in den Retail-Stores belassen, das Display aber nicht länger an interessierte Kunden herausgeben, schreibt der Business Insider. Der Verkaufsstopp soll offenbar andauern, bis LG eine überarbeitete Version des 5K-Bildschirms ausliefert. Im Online-Store nennt Apple seit Ende letzter Woche wieder eine Wartezeit von fünf bis sechs Wochen bis zum Versand des 27-Zoll-Displays.

LG hat bereits eine modifizierte Version des erst seit Ende Dezember erhältlichen Monitors angekündigt, die eine bessere Abschirmung aufweisen soll. Käufer berichten über Probleme im Zusammenspiel mit in der Nähe positionierten WLAN-Basisstationen, das Display kann sich dann unter Umständen plötzlich abschalten.

Neben den möglichen Interferenzen durch WLAN-Router klagen Nutzer über verschiedene weitere Probleme, unter anderem was das Aufwecken angeschlossener Macs aus dem Ruhezustand angeht sowie die Steuerung von Bildschirmeinstellungen über die Tastatur. Ursprünglich sahen sich weder Apple noch LG für den Support zuständig, Kunden wurden von Support-Mitarbeitern stets an das andere Unternehmen verwiesen. Inzwischen hat sich LG für zuständig erklärt.

Das in Zusammenarbeit mit Apple entwickelte Display trägt ein LG-Logo, wird aber ausschließlich von dem Mac-Hersteller vertrieben. Derzeit bietet Apple es im Rahmen einer Rabattaktion zu USB-C-Zubehör billiger an – zum Preis von knapp 1050 Euro statt 1400 Euro. Die bereits einmal verlängerte Aktion soll noch bis Ende März laufen.

Apple hat den Verkauf hauseigener Bildschirme im vergangenen Jahr eingestellt. Gerüchte über ein neues Apple-Display haben sich bislang nicht bestätigt, stattdessen präsentierte der Konzern zur Einführung des neuen MacBook Pro die LG-UltraFine-Bildschirme. Angeblich hat sich Apple aus dem Geschäft mit externen Displays zurückgezogen – offiziell bestätigt wurde dies bislang jedoch nicht. (lbe)