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Produktion des "iPhone 7": Auftragsfertiger heuern Arbeiter an

Ein komplexeres Design erfordert einem Bericht zufolge, dass die Auftragsfertiger in diesem Jahr schon früher mit den Produktionsvorbereitungen beginnen. Neue Bilder sollen das Gehäuse des "iPhone 7" zeigen.

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(Bild: Weibo)

Die Auftragsfertiger Foxconn und Pegatron stellen in Vorbereitung auf den Produktionsbeginn des "iPhone 7" zusätzliche Mitarbeiter ein, wie CNBC berichtet. Für das Werk in Zhengzhou, China sucht Foxconn etwa eine "große Zahl gewöhnlicher Arbeiter" im Alter zwischen 18 und 40 Jahren. Diese können sofort beginnen, schreibt der Unternehmen, der monatliche Lohn ist mit umgerechnet rund 515 Euro beziffert. Auch Pegatron suche nach zusätzlichen Arbeitskräften.

Das "komplexere Design" des "iPhone 7" sei der Grund, warum die Zulieferer sich in diesem Jahr etwas früher als bislang auf den Produktionsbeginn vorbereiten, um etwa zusätzliche Schulungen durchzuführen, schreibt die taiwanische Economic Daily News. Was sich hinter dem angeblich komplexeren Design verbirgt, bleibt unklar – rein äußerlich könnte das "iPhone 7" bisherigen Berichten zufolge relativ nah am Design des iPhone 6 respektive 6s verbleiben.

Kleinere Änderungen an dem angeblich für das nächste iPhone gedachten Gehäuse zeigen neue Fotos, die bei dem chinesischen Kommunikationsdienst Weibo veröffentlicht wurden. Neben einem geänderten Antennen-Design ist dort auch eine zweite Öffnung zwischen Blitz und Kamera zu sehen, das Spekulationen über die Integration eines Laser-Autofokus-Systems auslöste, wie es LG beispielsweise im G3 einsetzt.

Einem weiteren Bericht zufolge wird zum ersten Mal Intel einen Teil der LTE-Modems für das iPhone 7 beisteuern. Bis zu 50 Prozent von Apples Auftragsvolumen sei an den Chip-Hersteller gegangen, schreibt Digitimes. Seit längerem wird spekuliert, dass Apple sich vom bisherigen Allein-Zulieferer Qualcomm löst und auch auf Intel setztsowie an einem eigenen Baseband arbeitet.

Die Einführung von "iPhone 7" und "iPhone 7 Plus" wird Apples üblichem Rhythmus folgend wieder im September erwartet. Größere Änderungen wie ein OLED-Display und neue Gehäusematerialien sind angeblich erst für das kommende Jahr geplant. (lbe)