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QuarkXPress 2017 arbeitet Nutzerwunschliste ab

Die Publishing- und Layout-Anwendung soll demnächst neue Funktionen erhalten – darunter auch viele von Nutzern gewünschte Verbesserungen.

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QuarkXPress 2017

(Bild: Hersteller )

Quark hat die 2017er-Version der Layout- und Publishing-Software QuarkXPress angekündigt: Zu den großen Neuerungen gehört die Unterstützung von nicht-desktruktiver Bildbearbeitung, die so den Wechsel in andere Programme ersparen soll, um Korrekturen an eingebundenen Bildern durchzuführen sowie Filter anzuwenden. Mit einem Mischmodus lassen sich überlappende Objekte – darunter auch Bilder – außerdem verrechnen, teilte der Hersteller mit.

QuarkXPress 2017 unterstützt nun Textkonturen sowie Textschattierungen und bringt neue Tools zur Arbeit mit Spalten. Die im vergangenen Jahr eingeführten HTML-5-Ausgabeoptionen ergänzt Version 2017 um responsive HTML5-Publikationen für unterschiedliche Gerätegrößen und einen Umwandlungsmodus, um Print-Layouts in digitale Layouts zu konvertieren.

Nutzer können digitale Layouts jetzt außerdem direkt und “unbegrenzt” aus QuarkXPress 2017 als einzelne iOS-Apps ausgeben – ohne dafür das mit zusätzlichen Kosten verbundene App Studio verwenden zu müssen.

Man habe wieder viele Funktionen von der Kundenwunschliste berücksichtigt, teilte Quark mit, dazu zählen auch Verbesserungen beim Importieren von Word-Dateien sowie bei der Bedienoberfläche. QuarkXPress 2017 zeigt zuletzt benutzte Schriften an, kann Textrahmen vereinen und Nutzer können Eingabewerte über die Cursor-Tasten anpassen.

QuarkXPress 2017 (9 Bilder)

Projekte lassen sich nun direkt als einzelne iOS-App exportieren.
(Bild: Quark)

QuarkXPress setzt mindestens Mac OS X 10.10 Yosemite voraus und ist auch für die aktuelle macOS-Version 10.12 Sierra ausgelegt. Die Publishing-Anwendung unterstützt außerdem 64-Bit-Windows ab Windows 7. Möglicherweise läuft das Programm auch unter älteren Betriebssystemversionen, merkt Quark an – dies werde aber weder getestet noch unterstützt.

QuarkXPress 2017 soll in Kürze erscheinen. Nutzer, die QuarkXPress 2016 ab dem 1. März 2017 erwerben, erhalten die neue Version des Programms kostenlos. Der Upgrade-Preis für bestehende QuarkXPress-2016-Nutzer beträgt rund 220 Euro, Käufer von Version 2015 erhalten es für knapp 237 Euro, bei älteren Versionen beträgt der Upgrade-Preis knapp 475 Euro. Die Vollversion von QuarkXPress 2016 kostet knapp 1190 Euro. (lbe)