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Regulatorische Unterlagen sprechen für baldiges Release neuer iPhones

In der Datenbank der Eurasian Economic Commission (EEC) sind elf verschiedene bislang noch unbekannte Apple-Produktnummern aufgetaucht. Möglicherweise gehören sie zu einem Nachfolger des iPhone SE.

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4 iPhone SE

Das iPhone SE hier in vier verschiedenen Farben. Es kam erstmals 2016 auf den Markt.

(Bild: Apple)

In der offiziellen Zulassungsdatenbank der Eurasian Economic Commission (EEC), die Länder der ehemaligen Sowjetunion inklusive Russland abdeckt, wurden in den vergangenen Jahren schon des Öfteren noch unveröffentlichte Apple-Produkte gefunden – zuletzt neue iPad-Modelle. Nun sind darin insgesamt elf Modellnummern für iOS-11-Geräte aufgetaucht, die zu bislang nicht verfügbaren iPhones passen könnten. Das hat das französische Apple-Portal Consumac entdeckt.

Die Beschreibung des Geräte in dem Eintrag ist eindeutig: "Smartphones, auf denen iOS 11 läuft." Die Modellnummern lauten A1920, A1921, A1984, A2097, A2098, A2099, A2101, A2103, A2104, A2105 und A2106 – und die sind allesamt noch nicht offiziell vergeben. Die Vermutung liegt nahe, dass es sich bei diesen um Varianten eines iPhone-SE-Nachfolgers handeln könnte, über den schon seit Monaten spekuliert wird. Apples Einstiegsmodell mit kompaktem 4-Zoll-Bildschirm ist mittlerweile seit zwei Jahren auf dem Markt.

Eher unwahrscheinlich ist, dass die in der EEC-Zulassungsdatenbank steckenden neuen Modellnummern bereits zu Apples für Herbst geplanten neuen Smartphones gehören. "iPhone X 2", "iPhone X Plus" und ein offenbar ebenfalls angedachtes LCD-Modell mit fast randlosem Bildschirm dürften gleich mit iOS 12 laufen, das vermutlich im Juni zur Entwicklerkonferenz WWDC angekündigt und dann im September ausgeliefert wird.

Dennoch verwirrt die Vielzahl der Modellnummern in dem EEC-Eintrag. Aktuell gibt es vom iPhone SE nur drei Varianten mit den Modellnummern A1723, A1662 und A1724. Möglicherweise plant Apple das "iPhone SE 2" in abgewandelten Sonderversionen für bestimmte Märkte, was bislang aber reine Spekulation ist.

Neue Geräte landet üblicherweise einen guten Monat vor dem Verkaufsstart in der EEC-Zulassungsdatenbank. Entsprechend könnte das "iPhone SE 2" ebenfalls im Juni zur WWDC vorgestellt werden. Zu diesem Zeitpunkt erhoffen sich Beobachter auch neue iPad-Pro-Modelle und eventuell frische Macs aus dem portablen und stationären Bereich. (bsc)