Retro-Games auf den Mac bringen

Commodore C64, Atari ST, Amiga und ScummVM

Inhaltsverzeichnis

Commodore C64

Diese Spiele sollten Sie ausprobieren:
  • Impossible Mission: Animation und Sprachausgabe waren bahnbrechend.
  • The Way of the Exploding Fist: toll spielbare Karate-Prügelei.
  • Summer Games: Olympia mit 100-Meter-Lauf, Weit- und Hochsprung auf dem Brotkasten.
  • Uridium: Andrew Braybrooks Weltraum-Klassiker.
  • Nebulus: Türme hochhüpfen in spektakulärer Drehgrafik.

Als Commodore im Jahr 1982 den C64 auf den Markt brachte, dachten die Strategen um Firmengründer Jack Tramiel eigentlich eher an einen erschwinglichen Bürocomputer. Doch die Geschichte entwickelte sich ganz anders. Die für damalige Zeit überragende Farbgrafik und der sensationelle SID-Chip für die Musikausgabe begeisterten Spieleentwickler und Kunden gleichermaßen.

Als der Ladenpreis dann noch von gut 1200 auf 600 DM sank, konnte niemand mehr den Siegeszug des ulkigen Brotkastens aufhalten. Und obwohl im Lauf der achtziger Jahre wesentlich leistungsstärkere 16-Bit-Maschinen wie Commodore Amiga und Atari ST die Bühne betraten, wurde noch Anfang der Neunziger fleißig Software für den C64 entwickelt.

Die Weltraumballerei Uridium faszinierte durch butterweiches Scrolling und hervorragende Animationen.

Auf dem Mac gefällt uns der Emulator "Vice" am besten.

Die Version 3.1 gibt es in zwei Ausführungen: Die eine unterstützt die plattformübergreifende SDL-2-Library (Simple DirectMedia Layer). Damit diese Version funktioniert, müssen Sie zunächst das entsprechende Framework herunterladen und in den Ordner /Library/Frameworks kopieren. Wir empfehlen Ihnen allerdings die Cocoa-Variante. Sie lässt sich aufgrund der gewohnten Dropdown-Menüs wesentlich leichter bedienen als die rustikalen Textmenüs der SDL-2-Fassung. Auch die Sound-Emulation ist in dieser Version besser. Neue Builds von Vice erscheinen übrigens nur noch für Windows. Mac-Nutzer müssen diese selbst kompilieren.

Nach der Installation finden Sie mehrere C64-Emulatoren im Vice-Ordner; nehmen Sie für den Anfang die Standard-App X64. Außerdem bietet Vice Emulatoren für C128, VC20, Plus 4 und drei Commodore-Büromaschinen, darunter der betagte PET aus den siebziger Jahren.

Software für den virtuellen C64 gibt es meistens als Disk(*.D64)- oder Tape(*.TAP)-Image. Aufgrund der auch in der Emulation schnelleren Ladezeiten sind Disketten zu bevorzugen. Alternativ stoßen Sie gelegentlich auf Images mit der Endung *.CRT. Sie stehen für Cartridges, die in den Expansion-Port des Brotkastens gesteckt wurden.

Wer die sich drehenden Türme im Plattformer Nebulus sieht, mag kaum glauben, dass hier nur ein C64 am Werk ist.

Das Starten von C64-Disketten und -Tapes ist in Vice elegant gelöst: Über den Eintrag "Smart Attach" aus dem File-Menü respektive per Cmd+O laden Sie Disk- oder Tape-Files, die anschließend automatisch ausgeführt werden. Sie dürfen aber auch, ganz retro, mit LOAD "$",8 das Inhaltsverzeichnis der Diskette auslesen und per LIST ausgeben. Programme holen Sie wiederum mit einem LOAD-Befehl in den Speicher. In Maschinensprache geschriebene Games starten Sie meistens mit LOAD "*",8,1.

Schöner prügeln im Karate-Epos Way Of The Exploding Fist.

Vice bietet Ihnen zahlreiche Optionen, die virtuellen Diskettenlaufwerke zu konfigurieren.

Am schnellsten funktioniert das Laden, wenn Sie unter "Options" die "True Drive Emulation" ausschalten und nur ein Häkchen bei "Virtual Devices" setzen.

Es gibt allerdings Software, die das gar nicht mag und beim Laden hängen bleibt. In diesem Fall müssen Sie die "True Drive Emulation" wieder zuschalten. Sie können sogar BIOS-Erweiterungen wie SpeedDOS oder Formel64 nutzen und unter "Settings/Drive Emulation" ein virtuelles paralleles Datenkabel zwischen Laufwerk und Computer ziehen. Auch hier gilt: Nicht jedes C64-Programm kommt damit klar.

Zu guter Letzt: Wenn Sie einfach nur die großartige Musik genießen möchten, die für den SID komponiert wurde – und immer noch komponiert wird – empfehlen wir die kostenlose App SIDplay (Download-Link). Das ist eine Art iTunes für SID-Dateien. SIDplay unterstützt die High Voltage SID Collection (HVSC), die in ihrer aktuellen 68. Ausgabe über 50.000 Musikstücke enthält, darunter natürlich auch alle Hits aus den C64-Games. SIDplay fragt Sie beim ersten Start, ob es die aktuelle Musiksammlung herunterladen soll.

Download-Links:

Vice

SDL2-Library

Atari ST

Diese Spiele sollten Sie ausprobieren:
  • Dungeon Master: Das Labyrinth-Spiel, auf das alle Amigia-Besitzer neidisch waren.
  • Populous: Einmal Gott spielen und dem Gegner Vulkane in die Siedlung setzen.
  • Carrier Command: Schicke 3D-Grafik auf hoher See.
  • Goldrunner: Scrollen und Ballern – fast wie auf dem Amiga.
  • Starglider: Sehr flotter Battlezone-Klon. 3D-Gittergrafik konnte der ST gut.


Der 16-bittige Atari ST galt bei seinem Erscheinen 1985 als PC- und Macintosh-Schreck: Er kostete mit seinen 3000 Mark Einstandspreis (für Atari 520 ST, Diskettenlaufwerk und S/W-Monitor) nur ein Drittel eines Apple Macintosh und immer noch 1000 Mark weniger als ein IBM-Klon. Durch seine grafische Bedienoberfläche GEM ließ er sich kinderleicht bedienen, und der Atari-Schwarzweiß-Monitor war mit 640 × 400 Bildpunkten bei 70 Hz Auflösung äußerst beeindruckend. Dank der integrierten MIDI-Schnittstelle zum Anschluss von Musikinstrumenten entwickelte sich das Gerät außerdem schnell zum Liebling in vielen Studios.

Doch der Atari ST lockte auch zum Zocken: In der Aufösung von 320 × 200 Punkten konnte der Rechner 512, bei 640 × 200 Punkten immerhin noch 16 Farben darstellen. Schade allerdings, dass Atari dem Jackintosh – Atari gehörte damals dem ehemaligen Commodore-Boss Jack Tramiel – nur einen äußerst mäßigen Soundchip mit auf den Weg gegeben hatte. Aber Meister ihrer Zunft, etwa der Brite David Whittaker, brachten selbst dem lahmen YM-2149 von Yamaha das Grooven bei.

Für alle ST-Fans war die vertikale Ballerei Goldrunner der lang ersehnte Beweis dafür, dass ihre Maschine doch ruckelfrei scrollen konnte.

Mac-Anwender müssen nicht lange nach einem Emulator suchen. Es gibt nur einen, nämlich Hatari.

Die App emuliert alle ST-Modelle bis zum Nachfolger TT, wobei sich zum Beispiel RAM-Bestückung, CPU-Frequenz und CPU frei wählen lassen. Bevor Sie die erste "Original-Software" in den virtuellen ST einlegen, sollten Sie sich ROM-Dumps der originalen TOS-Versionen (das Betriebssystem der STs) besorgen. Das installierte EmuTOS, eine legale Variante der Atari-Software, zeigt sich nämlich nur äußerst begrenzt kompatibel zu Spielen. Wenn Sie nur ST-Programme ausprobieren möchten, reicht es völlig aus, wenn Sie auf TOS 1.02 und 1.04 in deutschen Fassungen zugreifen können.

Das Aufbauspiel Populous machte im MIDI-Netzwerk doppelt so viel Laune: Einfach mal dem Mitspieler eine Springflut vor die Küste zaubern.

Sie dürfen beliebig viele Settings speichern, so lässt sich Hatari schnell für verschiedenen ST-Typen und Anwendungen konfigurieren. Allerdings gibt es keine Möglichkeit, Hatari mit einer Default-Konfiguration zu starten. Mit einem Trick lädt Hatari trotzdem sofort ein Atari-TOS: Klicken Sie rechts auf das Hatari-Icon und wählen Sie: "Paketinhalt anzeigen". Öffnen sie dann die Ordner "Contents" und "Resources". Dort finden Sie die Datei tos.img. Ziehen Sie diese beispielsweise auf Ihren Schreibtisch. Jetzt benennen Sie das Image mit dem originalen TOS in tos.img um und kopieren es in den Ordner "Resources". Beim nächsten Start wird nun das Atari-TOS geladen.

Dank des schnell getakteten 68000er-Prozessors konnte der Atari ST gut 3D-Spiele darstellen, hier Starglider von Rainbird.


Ein Tipp: Falls Sie Hatari nicht im Vollbildmodus (Cmd+F) betreiben, kann die Synchronisation der Mausbewegungen zwischen Mac und Hatari schwierig werden. Nutzen Sie in diesen Fällen einfach das Tastaturkürzel Cmd+M, und schon funktioniert der Mauszeiger nur noch im Hatari-Fenster. Erneutes Betätigen von Cmd+M hebt diesen Zustand wieder auf.

Wenn Sie in einem Anflug von Nostalgie Ihre alten MIDI-Sequencer mit Hatari reanimieren möchten: Diese Musikprogramme lassen sich zwar starten (falls kein Kopierschutz den Start unterbindet), die MIDI-Ausgabe funktioniert aber leider nur unter Linux. Auf dem Mac müssen Sie sich also mit dem Anblick der in Ehren gealterten Bedienoberfläche begnügen.

Download-Links:

Hatari

Commodore Amiga

Diese Spiele sollten Sie ausprobieren:
  • Defender of the Crown: Wow. Großes Kino im Computer. Und diese opulente Grafik!
  • Lotus Esprit Turbo Challenge: Flotter Racing-Spaß für Arcade-Fans.
  • Ports Of Call: Einmal Reeder sein und Waren um die Welt schippern. Aber Obacht vor den Riffen!
  • Turrican II: So muss Action! Bunt, laut und furios. Tolle Musik von Chris Hülsbeck.
  • Speedball 2: Harter Sport für harte Männer. Vor allem zu zweit der Hit.


Fast wäre aus dem Amiga ein Atari geworden. Denn Atari war Geldgeber der Entwicklungsfirma Amiga Corporation und wollte die kleine Company vollständig übernehmen. Doch Firmenboss Jack Tramiel unterlag im Bietergefecht in letzter Sekunde seinem ehemaligen Arbeitgeber Commodore, und so wurde aus dem Lorraine genannten Projekt der Commodore Amiga. Er erschien wie der Atari ST 1985.

Zunächst war nur der Amiga 1000 erhältlich. Wie bei Bürorechnern üblich, waren Tastatur und Rechner voneinander getrennt. Für knapp 6000 DM bot der Amiga für die Zeit sensationelle Grafikfähigkeiten (320 × 200 Pixel mit 4096 Farben, 640 × 400 Pixel mit 16 Farben), und auch der vierkanalige, mit Samples arbeitende Soundchip produzierte verblüffende realistische Klänge. Das hatte man so von einem Homecomputer noch nicht gehört. Hinzu kam die moderne Systemarchitektur mit zahlreichen Spezialchips und das fortschrittliche Betriebssystem "Kickstart", das echtes Multitasking beherrschte.

Die grafische Präsentation von Defender of the Crown brachte zum ersten Mal Kinofeeling auf den Heimcomputer.


Der Durchbruch gelang Commodore schließlich mit dem Amiga 500, der Tastatur und Rechner ähnlich wie beim Atari 1040 ST in einem Gehäuse vereinte. Durch den deutlich günstigeren Preis von 1300 Mark landete der Amiga 500 unter vielen Weihnachtsbäumen, der Durchbruch war geschafft.

Allerdings: Aufgrund der höheren Verbreitung wurden viele Spiele zunächst auf dem grafisch schwächeren Atari entwickelt und dann auf den Amiga portiert – häufig ohne dessen Fähigkeiten auszureizen. So sahen Amiga- und ST-Spiele oft identisch aus, was viele Amiga-Aficionados bis heute ärgert. Legendär sind die mit Leidenschaft geführten Grabenkämpfe der Amiga- und ST-Fans. Einige schöne Überbleibsel finden Sie auf YouTube in Gestalt des Anti-Amiga-Songs und des Anti-Atari-ST-Songs.

Wer unkomplizierte Rennspiele nach Arcade-Art mag, wird auch an Lotus Esprit Turbo Challenge Gefallen finden.

Auf dem Mac benötigen Sie den Emulator FS-UAE. Damit der funktioniert, sind zusätzlich ROM-Dumps des Amiga-Betriebssystems Kickstart notwendig. Die Version 1.3 ist eine gute Ausgangsbasis für Ihre Reise in die Amiga-Welt.

Starten Sie als erstes die App FS-UAE Launcher. Hier konfigurieren Sie Ihren virtuellen Amiga, legen "Disketten" ein und starten den Emulator schließlich, indem Sie auf die gleichnamige Schaltfläche klicken. Vorher sollten Sie jedoch einen Blick in die Optionen werfen, die Sie über das FS-UAE-Icon am linken oberen Bildschirmrand erreichen. Gehen Sie zunächst in "Einstellungen/Video" und aktivieren Sie dort die Funktion "Seitenverhältnis beim Skalieren beibehalten". So stellen Sie sicher, dass die Darstellung stets der ursprünglichen Bildgeometrie von 4:3 entspricht.

Ein Genuss für Auge und Ohr: In Turrican II lässt es Factor 5 ordentlich krachen.


FS-UAE unterstützt die OpenRetro Game Database und stellt deren Inhalt inklusive Screenshots im Launcher dar. Es lassen sich sogar einige Games direkt herunterladen. Voraussetzung hierfür ist, dass Sie sich einen kostenlosen Account bei openretro.org zulegen. In der Datenbank sehen Sie auch alle von Ihnen anderweitig heruntergeladenen Games, dazu müssen Sie lediglich die Datei-Datenbank im Launcher aktualisieren und natürlich alle Pfade angeben, in denen Ihre ROMs und "Disketten" liegen.

Anschließend können Sie alternativ zum Launcher die App FS-UAE Arcade aufrufen. Alle Titel aus der Datei-Datenbank tauchen hier in einer Coverflow-ähnlichen Präsentation auf und lassen sich mit einem Klick starten. Übrigens: Mit F12 öffnen Sie bei aktivem Emulator ein praktisches Service-Menü.

Download-Links:

Emulator FS-UAE

ScummVM

Diese Spiele sollten Sie ausprobieren:
  • Maniac Mansion: Ohne dieses grandiose Adventure gäbe es kein ScummVM.
  • Day of the Tentacle: Der Nachfolger von Manic Mansion. Hier bekommen Sie es mit mutierten Tentakeln zu tun, die nach der Weltherrschaft streben.
  • Space Quest II: Der Weltraum-Held und -Hausmeister Roger Wilco muss erneut dem Oberschurken Vohaul Paroli bieten.
  • The Secret of Monkey Island: Guybrush Threepwood will Pirat werden und hat allerhand Prüfungen zu absolvieren.
  • Indiana Jones and the Last Crusade: Fast so schön wie im Kino und mindestens ebenso witzig.

Kennen Sie noch Maniac Mansion? Dieses durchgeknallte Point-&-Click-Adventure, bei dem alle Welt das Benzin für die Kettensäge suchte? Der Clou an der Sache: Es gab kein Benzin. Ein kleiner Scherz der Entwickler, der Zehntausende in den Wahnsinn trieb.

Einige Fans behaupten ja nicht ganz ohne Grund, dass solche Adventures, so richtig schön knackefies, aber dennoch spaßig, nicht mehr produziert werden. Monkey Island, Zak McKracken, Day of the Tentacle und nicht zu vergessen die Space-Quest-Serie, diese Titel versprachen strapazierte Lachmuskeln, durchwachte Nächte, spontane Wutanfälle und spoilerloses Spielvergnügen – dem noch nicht erblühten Internet sei Dank. Und höre ich da im Hintergrund jemanden Leisure Suit Larry murmeln?

Im abgedrehten Day of the Tentacle müssen Sie das Purpur-Tentakel davon abhalten, die Weltherrschaft zu übernehmen.

Viele dieser Adventure-Klassiker wurden in einer eigenen Script-Sprache programmiert, SCUMM genannt. Das ist eine Abkürzung für Script Creation Utility for Maniac Mansion, also ein Hilfsprogramm zur Skripterstellung für eben jenes Adventure von Lucas Arts.

Der Vorteil: Mit diesem Utility erstellte Adventures ließen sich ganz einfach auf andere Systeme portieren. Man benötigte lediglich für jede Architektur eine eigene Game-Engine, der Code für das eigentliche Spiel hingegen war überall identisch. Eine praktische Angelegenheit, die fortan auch andere Hersteller nutzten.

Das brachte das Team von ScummVM auf eine gute Idee: Sie programmierten eine portierbare virtuelle Maschine (VM) von SCUMM. Alle Computer, auf denen diese virtuelle Maschine läuft, können damit auf SCUMM-Adventures zugreifen. Das Großartige: Es spielt keine Rolle, ob das Adventure in einer "passenden" Version vorliegt: Der Windows-Benutzer kann dank ScummVM für Atari oder Amiga veröffentlichte Titel ebenso spielen wie der Mac-Besitzer die DOS-Version.

Die Space-Quest-Serie ist ein Muss für alle Science-Fiction-Freunde mit Humor. In der zweiten Folge sollen Sie den Erzschurken Sludge Vohaul stoppen.


ScummVM lässt sich denkbar einfach bedienen: Besorgen Sie sich Ihre Lieblingstitel und entpacken Sie diese. Klicken Sie in ScummVM auf die Schaltfläche "Spiel hinzufügen", navigieren Sie dann in den Ordner mit dem Spiel und bestätigen Sie die Auswahl. Sie müssen tatsächlich nur den Pfad angeben und keine spezielle Datei anklicken. Das war's, jetzt taucht der Titel in der Spieleliste auf, und Sie können starten.

Einen näheren Blick lohnen die beiden Options-Schaltflächen. Unter den "Spieloptionen" legen Sie vor allem bei einigen DOS-Titeln die Grafikauflösung (beispielsweise EGA oder VGA) und das Musikausgabegerät fest. ScummVM unterstützt auf der DOS-Seite mehrere Soundstandards, etwa das berüchtigte Adlib-Geklingel oder den wesentlich klangstärkeren MT-32 (CM-32) von Roland, der von einigen Adventures unterstützt wird. Diese Musik-Hardware wird ebenfalls emuliert, Sie müssen im Netz allerdings nach passenden ROMs suchen.

Indiana Jones and the Last Crusade erzählt die Geschichte des gleichnamigen Films. Helfen Sie Indy, hier in schicker EGA-Grafik.


Zum Schluss noch ein Tipp: Wenn Sie einen Titel in ScummVM gestartet haben, können Sie mit der Tastenkombination Ctrl-F5 ein Menü einblenden, über das Sie beliebig Spielstände sichern und laden oder auch ein anderes Adventure starten. Mit der Leertaste pausieren Sie das Spiel.

Download-Links:

ScummVM