Roundup: Die letzten WWDC-Gerüchte

Kurz vor der Keynote wird es in der Gerüchteküche noch einmal ganz heiß: Spekulationen zu iOS 5, iCloud und Lion kochen hoch.

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  • Ben Schwan

Um 19 Uhr mitteleuropäischer Zeit ist es heute soweit: Dann betreten Steve Jobs und weitere Apple-Manager die Bühne des Moscone-Konferenzzentrums – und sollen über iOS 5, iCloud und Lion sprechen. Kurz zuvor gibt es wie üblich einige Last-Minute-Spekulationen mit mehr oder minder hohem Wahrscheinlichkeitsgrad. Die wichtigsten Gerüchte im Überblick:

  • Peter Hajas, Entwickler der gelungenen Jailbreak-Lösung MobileNotifier, ist von Apple übernommen worden, wie mittlerweile bestätigt zu sein scheint. Beobachter hoffen nun, dass iOS 5 vielleicht eine neue Notification-Funktion enthält, die elegant über eingegangene SMS, Push-Notizen oder Mails informiert. Die momentane Pop-up- und Badge-Lösung ist besonders bei starker Nutzung eher unübersichtlich. Ein Screenshot, den TechCrunch zeigt, spricht für eine MobileNotifier-artige neue Funktion, allerdings könnte der auch schlicht von einem Jailbreak-Gerät stammen.
  • Laut einem Leserbericht an iFun hat ein Telekom-Vertriebsbereich angeblich ab 20. Juni eine Urlaubssperre verhängt – üblicherweise ein Indiz für ein neues iPhone. Von einem selbigen zur WWDC geht allerdings fast kein Beobachter mehr aus.
  • 9 to 5 Mac spekuliert mit Hinblick auf gerade eingetroffene "Visual Updates" für die Apple Retail Stores auf einen Lion-Auslieferungsstart am 14. Juni. Auch Final Cut Pro X könne Mitte Juni erscheinen, doch das sei "rein spekulativ".
  • John Gruber vom Blog Daring Fireball fasst seine eigenen WWDC-Vorhersagen zusammen. iCloud soll demnach kein reiner Musikdienst werden, sondern eine Art drahtloser Ersatz für iTunes. Tatsächlich müssen iPhone-, iPad- und iPod-touch-Nutzer derzeit viel zu oft ihr Dock-nach-USB-Kabel herausholen – ohne Mac oder PC lässt sich kein Neugerät initialisieren
  • Das Fachblatt Billboard meldet, Apple habe mittlerweile Verträge mit allen vier großen Labels und den wichtigen Musikverlagen geschlossen, um iCloud-Musikdienste anbieten zu können. Die Verlage sollen demnach eine Lizenzgebühr von 12 Prozent erhalten.

Was Apple wirklich rund um iOS 5, iCloud und Lion plant, wissen wir spätestens heute Abend. Mac & i ist vor Ort und berichtet wie üblich in einem Liveticker. (bsc)