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Sensor mit iPhone-Anbindung will Babygesundheit erfassen

Ehemalige Mitarbeiter von Apple und Google haben ein Start-up gegründet, dessen Hardware Eltern bei der Betreuung ihres Nachwuchs helfen soll.

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Das US-Start-up Sproutling hat mit der Vorbestellungsphase eines mit mehreren Sensoren ausgestatteten Babymonitors begonnen. Das selbst Sproutling genannte Gerät wird oberhalb des Knöchels des Kindes angebracht und erfasst Herzfrequenz, Hauttemperatur, Schlafposition und Bewegungen.

Der Sensor wird per Bluetooth Low Energy und WLAN mit iOS-Geräten abgeglichen, auf denen die Sproutling-App läuft. Unterstützt werden derzeit iPhone (ab 4S), iPad (ab 3, mini) sowie iPod touch 5G. Ab dem ersten Halbjahr 2015 soll es zudem eine Android-Version der Anwendung geben, die für Geräte mit Bluetooth-LE-Unterstützung gedacht ist.

Der Sproutling-Sensor wird am Beinchen befestigt.

(Bild: Hersteller)

Über die von der Sproutling-App erfassten Daten lässt sich unter anderem erkennen, ob die Herzfrequenz von einem Durchschnittswert abweicht, in welcher Position das Baby schläft und ob die Körpertemperatur Anlass zur Besorgnis gibt.

Eine Basisstation, die das Sensorband auch auflädt, erfasst zudem Luftfeuchtigkeit, Lautstärke und Lichtverhältnisse im Raum. So lässt sich auch ermitteln, ob das Baby gerade schreit. Mit den gewonnenen Daten sollen Vorhersagen möglich sein – beispielsweise, wann das Kind vermutlich aufwacht und ob es gut geschlafen hat. Dazu sollen Werte mehrerer Tausend Babys mit Big-Data-Verfahren analysiert werden.

Für Sproutling läuft aktuell eine Vorbestellungsphase. Der Preis soll anfangs bei 250 US-Dollar, später bei 300 Dollar liegen. Die Auslieferung beginnt im März. Die App ist für iOS 8 vorgesehen, das im kommenden Herbst erscheint.

Wie Sproutling funktionieren soll (Video: Sproutling).

(bsc)