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Siri läuft auf Apache Mesos

Laut einem Blogbericht betreibt Apple seine Sprachassistentin auf Basis des freien Open-Source-Cluster-Managers.

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Siri auf der Apple Watch.

(Bild: Apple)

Auf einem Mesos-Meetup in seinem Hauptquartier in Cupertino hat Apple mitgeteilt, dass die hauseigene Sprachassistentin Siri für iOS und Apple Watch auf Basis des Open-Source-Cluster-Managers läuft. Das berichtet der Mesos-Dienstleister Mesosphere in seinem Blog.

Apple verwendet demnach einen eigenen Mesos-Scheduler namens "J.A.R.V.I.S.", was für "Just A Rather Very Intelligent Scheduler" steht (in Anlehnung an "Iron Man"). Der Scheduler dient dabei als Platform-as-a-Service, wodurch die Siri-Entwickler neue Anwendungen leichter implementieren können sollen. Der Mesos-Cluster besteht aus "tausenden" Knoten, auf denen wiederum 100 Services laufen, die das Siri-Backend darstellen, so Mesosphere weiter.

Als Dateisystem verwendet das Siri-Team HDFS und das Backend soll die bereits dritte Generation der Plattform sein. Siri sei von einer "traditionellen" Infrastruktur auf Mesos gewechselt, das Team experimentierte allerdings schon vor 2013 mit dem Cluster-Manager.

Im Zusammenhang mit dem Verkaufsstart der Apple Watch hatte die Sprachassistentin Siri zuletzt positive Kritiken erhalten – Nutzer insbesondere in den USA loben gute Verfügbarkeit und Antwortzeiten. Wie viel dabei Mesos geschuldet ist, lässt sich nicht sagen. (bsc)