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Spekulationen über vertragsfreies Mini-iPhone

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Bislang existiert das iPhone nur in einer Größe: Allein der verfügbare Speicherplatz (16 oder 32 GByte) ist das Unterscheidungsmerkmal. Kürzlich kam außerdem eine CDMA-Version für den US-Markt hinzu, die sich von außen aber nur in minimalen Details vom GSM/UMTS-Original unterscheidet. Nun scheint Hersteller Apple aber an einem weiteren, kleineren Formfaktor zu arbeiten: Wie die Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg in der Nacht zum Freitag meldete, soll es sich dabei um ein "kleineres und billigeres" Gerät handeln. Sinn der Sache sei es, mit den kostengünstigen Android-Geräten konkurrieren zu können. Dazu werde das neue iPhone vermutlich vertragsfrei für rund 200 Dollar angeboten, berichtet Bloomberg unter Berufung auf eine Person, die einen Prototyp gesehen haben will.

Demnach soll das Gerät bis zu einem Drittel kleiner sein als das aktuelle iPhone 4, auch habe ein "Home"-Knopf gefehlt. Die verbauten Komponenten sollen denen der momentanen Generation entsprechen, während ein gleichzeitig erscheinendes iPhone 5 dann neuere interne Hardware haben werde, so der Bericht weiter. Die Bloomberg-Quellen sprechen von einer Einführung eventuell Mitte des Jahres, es sei aber auch möglich, dass die Pläne verworfen würden. Tatsächlich geistert eine Art "iPhone nano" schon seit mehreren Jahren durch die Gerüchteküche – von einem fertigen Gerät ist jedoch weit und breit nichts zu sehen.

In dem Bloomberg-Bericht wird auch noch über eine zweite iPhone-Neuigkeit spekuliert: Apple werde mit der nächsten iPhone-Generation ein "World Phone" schaffen, das sowohl im CDMA- als auch im GSM/UMTS-Netz funkt. Entsprechende Chiptechnik von Qualcomm verbaut Apple offenbar schon beim CDMA-iPhone, diesem fehlen aber eine passende Antenne und ein SIM-Steckplatz für GSM/UMTS. Das nächste iPhone werde eine "Universal-SIM" für alle Netze haben, so Bloomberg weiter – allerdings fehlt es hier noch an passenden Standards. (bsc)