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Steve-Jobs-Witwe investiert weiter in Medien

Die Milliardärin Laurene Powell Jobs glaubt, dass die US-Demokratie durch den Niedergang des Journalismus gefährdet ist – und nimmt Millionen in die Hand.

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Laurene Powell Jobs heiratete den 2011 verstorbenen Apple-Mitbegründer Steve Jobs im Jahr 1991.

(Bild: "Laurene Powell Jobs" / Rhododendrites / Wikipedia / cc-by-sa-4.0)

Die Witwe von Apple-Mitbegründer Steve Jobs ist eine der reichsten Frauen der Welt – und engagiert sich unter anderem gegen den Klimawandel. Ein Thema, das der 55jährigen Laurene Powell Jobs besonders am Herzen liegt, ist der Journalismus: Bei einem Auftritt während der "Lesbians Who Tech"-Konferenz in San Francisco betonte sie dessen Wichtigkeit für die Demokratie.

Dies gelte insbesondere für "relevante Lokalnachrichten", die die Menschen immer seltener fänden. "Das gefährdet unsere Möglichkeit, miteinander zu kommunizieren und uns untereinander zu verstehen", sagte sie. Die Angriffe von US-Präsident Donald J. Trump auf liberale Medien sieht Powell Jobs sehr kritisch. Diese seien "direkt aus dem Strategiebuch eines Diktators".

Die Steve-Jobs-Witwe hat mittlerweile Millionen in US-Journalismusprojekte investiert, so ist sie Mehrheitsaktionärin beim liberalen Politikmagazin The Atlantic. Powell Jobs besitzt gut 20 Milliarden Dollar. Zu ihren weiteren Investments zählen die Wirtschaftsnachrichtenseite Axios sowie die Publikationen Pop-up und Sunday Magazine.

Powell Jobs berichtete auf der "Lesbians Who Tech" auch von einer Begegnung mit US-Präsident Trump. Sie habe versucht, das von seinem Vorgänger Barack Obama eingeführte Einwanderungsgesetz DACA zu erhalten, mit dem Kinder von Migranten im Land bleiben dürfen. Dies habe jedoch nicht funktioniert. Der Präsident habe ihr aber ein Kompliment für ihr Kleid erteilt. "Ich weiß... Die Dinge, die ich mache...", kommentierte Powell Jobs dies.

Die Steve-Jobs-Witwe führt kommerzielle wie philanthropische Unternehmen – und investiert mit beiden. So ist sie seit Jahren in der Organisation "College Track" tätig, die versucht, Angehörige von Minderheiten beim Erlangen von Universitätsstudienplätzen zu helfen. (bsc)