Menü
Mac & i

Steve Jobs' Witwe trifft sich mit Donald Trump

Laurene Powell Jobs, die bislang als Hillary-Clinton-Unterstützerin bekannt war, sprach mit dem neuen US-Präsidenten unter anderem über bessere Bildungsprogramme.

vorlesen Drucken Kommentare lesen 3 Beiträge
Steve-Jobs-Witwe trifft sich mit Donald Trump

Laurene Powell Jobs

(Bild: Gobierno de Chile / cc-by-3.0-cl)

Die Witwe des 2011 verstorbenen Apple-Mitbegründers Steve Jobs hat sich in Washington mit Donald Trump getroffen. Das bestätigte der Sprecher des Weißen Hauses, Sean Spicer, gegenüber dem TV-Sender CNN. Laurene Powell Jobs, die größere Anteile an Apple sowie Disney hält, galt bislang als wichtige Unterstützerin von Hillary Clinton, die im November bei den US-Präsidentschaftswahlen gegen Trump verloren hatte – sie spendete unter anderem 2 Millionen US-Dollar an Clintons Political Action Committee und lud in ihr Haus im Silicon Valley zu einem "Fundraiser" ein, der ebenfalls Millionen für Clinton einbrachte.

Laut CNN sprach Powell Jobs mit dem US-Präsidenten unter anderem über die Themen Einwanderung und Bildung. Die Jobs-Witwe engagiert sich seit Jahren für eine Verbesserung des amerikanischen Bildungssystems, wovon unter anderem sozial benachteiligte Bevölkerungsgruppen sowie Migranten profitieren sollen. Powell Jobs hat hierzu die Organisation Emerson Collective gegründet, unterstützt Schulen und vergibt Stipendien.

Inhalte des Gesprächs zwischen Powell Jobs und Trump drangen bislang nicht durch. Der neue US-Präsident ist derzeit dabei, das US-Bildungssystem zu überarbeiten, seine neue Bildungsministerin Betsy DeVos gilt als große Befürworterin sogenannter Charter Schools, die von privaten Gruppen und auch Firmen eingerichtet werden können.

Powell Jobs unterstützte in der Vergangenheit ebenfalls Charter Schools, will aber auch öffentliche Schulen verbessern und vergab über das Emerson Collective über 100 Millionen US-Dollar an Bildungseinrichtungen. Das Ziel von Emerson Collective ist laut eigenen Angaben, "Schulen für Schüler zu stärken, Menschenrechte für Einwanderer zu sichern und das menschliche Potenzial zu fördern."

Der Besuch Powell Jobs' bei Trump ist nicht die erste Zusammenkunft von Personen aus dem Apple-Umfeld mit dem neuen Präsidenten. So traf sich Apple-Chef Tim Cook schon vor Trumps Vereidigung mit ihm – zusammen mit anderen IT-Größen, soll dann aber auch eine Einzelsitzung gehabt haben.

Apple sprach sich danach aber unter anderem gegen Trumps Einreiseverbot für bestimmte Länder aus und warf der neuen US-Regierung die Diskriminierung von Transgendermenschen vor. (bsc)