Streit um App der Tagesschau soll beigelegt werden

Vertreter von ARD und Verlegerseite haben sich auf den Münchner Medientagen zuversichtlich gezeigt, den Streit um die kostenlose Tagesschau-App außergerichtlich beilegen zu können.

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Die ARD und die Zeitungsverleger wollen bei einem Gespräch im November ihren Streit um die Tagesschau-App beilegen. "Ich bin sehr optimistisch, dass wir uns dann außergerichtlich einigen", sagte die ARD-Vorsitzende Monika Piel am Mittwoch bei den Medientagen in München. Auch der Vorstandsvorsitzende von Hubert Burda Media, Paul-Bernhard Kallen, zeigte sich "genauso davon überzeugt, dass wir eine vernünftige Lösung finden."

Die App der Tagesschau auf dem iPhone

Das Landgericht Köln hatte der ARD verboten, die Tagesschau-App vom 15. Juni 2011 weiter für Smartphones anzubieten – dabei allerdings kein generelles Verbot ausgesprochen, so dass die überarbeitete App weiterhin erhältlich ist. In dem Streit um Informationsangebote im Internet gab das Gericht den Zeitungsverlagen recht, aber nur in Bezug auf den Einzelfall. Die ARD wollte anschließend prüfen, ob sie gegen das Urteil in Berufung geht. (lbe)