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Studie: iPhones halten länger

Einer Untersuchung eines US-Handy-Versicherers zufolge liegt die Wahrscheinlichkeit, dass ein Besitzer eines Apple-Smartphones dieses austauschen muss, 46 Prozent niedriger als bei anderen Marken.

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Besitzer von Apples iPhone müssen ihre Geräte seltener gegen ein Ersatzgerät austauschen als Kunden anderer Gerätemarken wie Samsung und Co. Das geht zumindest aus einer Studie für das Jahr 2013 hervor, die der amerikanische Handy-Versicherer Protectcell in der vergangenen Woche vorgelegt hat. Demnach ist die Wahrscheinlichkeit insgesamt 46 Prozent geringer – egal was der Austauschgrund nun ist. Protectcell versichert laut eigenen Angaben derzeit mehr als 2 Millionen Geräte aller Hersteller.

Displayschäden: Geringere Wahrscheinlichkeit bei iPhone-Nutzern.

(Bild: Protectcell)

Selbst beim Glasschaden am Bildschirm, einem häufig vorkommenden Problem auch unter Apple-Usern, sei die Wahrscheinlichkeit immer noch 11 Prozent geringer als bei anderen Marken. Ob das daran liegt, dass iPhone-Besitzer ihre Geräte womöglich pfleglicher behandeln, gab Protectcell nicht an.

In einem anderen Bereich ergeht es iPhone-Nutzern allerdings schlechter als Nutzern von Samsung, Sony, LG und anderen Marken – beim Geräteklau. Laut Protectcell ist die Wahrscheinlichkeit, dass Apple-Geräte abhanden kommen, 65 Prozent wahrscheinlicher als bei anderen Herstellern, vor allem wegen Diebstählen.

iPhones verschwinden dafür häufiger.

(Bild: Protectcell)

Laut Protectcell wachsen auch die Probleme bei Tablet-Nutzern. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Ersatzgerät benötigt wurde, wuchs im Jahr 2013 um 90 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, egal welche Marke man verwendet. (bsc)