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SumUp bietet iPad-basiertes Kassensystem an

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Der Berliner Bezahldienstleister SumUp verkauft ein Kassensystem auf Basis von Apples iPad. Das Komplettpaket namens "Point of Sale Box" erinnert an ein ähnliches Angebot des US-Vorbildes Square und wird zu einem monatlichen Mietpreis von 69 Euro offeriert. Enthalten sind ein iPad 2 mit robuster Halterung, Geldschublade, Kassenbon-Drucker und WLAN-Router samt Firewall.

Das Paket ist vor allem für kleinere Geschäfte gedacht. "Wir haben in Gesprächen mit unseren Kunden oft gehört, dass sie die Investition in ein klassisches Kassensystem scheuen, das einige tausend Euro kosten kann", sagte SumUp-Geschäftsführer Stefan Jeschonnek gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. Das System erfülle alle regulatorischen Anforderungen und die Miete sei monatlich kündbar. Pro Kartentransaktion (EC, Visa, MasterCard) werden 2,75 Prozent fällig; eine kostenlose Kassen-App, die auch Barzahlungen abwickeln kann, ist enthalten.

iPad-Kassensystem von SumUp.

(Bild: Hersteller)

SumUp bietet derzeit wie mehrere andere Konkurrenten Zusatzgeräte für Smartphones und Tablets an, mit denen Händler Kartenzahlungen annehmen können. In diesem Jahr soll aber auch das System SumUp Pay an den Start gehen, bei dem der Bezahlprozess weitgehend in den Hintergrund rückt: Die Vision ist, dass das Smartphone in der Tasche bleiben kann und direkt mit dem Kassensystem kommuniziert. Die am Dienstag vorgestellten iPad-Sets sollen dafür mit einem Software-Update angepasst werden können, sagte Jeschonnek.

SumUp hatte Ende Mai mit dem Kreditkarten-Spezialisten American Express und der Rabattgutschein-Website Groupon zwei neue Investoren aus den USA gewonnen. Der zweistellige Millionenbetrag aus der Finanzierungsrunde soll unter anderem für die internationale Expansion eingesetzt werden. (mit Material von dpa) / (bsc)