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Swatch bekämpft "iWatch"

Der Schweizer Uhrenkonzern versucht zu verhindern, dass Apple oder eine seiner Töchter die Marke für seine Computeruhr registriert.

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iSwatch statt iWatch: Diese Uhr gibt es bereits.

(Bild: Swatch)

Einem Bericht des Schweizer Nachrichtenportals Watson.ch zufolge versucht der Uhrenkonzern Swatch Group momentan, Apple am Schutz der Marke "iWatch" für seine möglicherweise noch für dieses Jahr geplante Computeruhr zu hindern. "Wir beurteilen die Verwechslungsgefahr als gegeben, die Marken sind verwechselbar. In allen Ländern, wo die Marke eingetragen ist, gehen wir dagegen vor", erklärte Kommunikationschefin Serena Chiesura in einer Stellungnahme.

Apple hatte zuvor mindestens seit 2013 versucht, sich entsprechende Rechte zu sichern – direkt oder über Tochterfirmen. Schutzversuche wurden unter anderem in Japan, Mexico, Taiwan und der Türkei sowie in Russland und Jamaika vorgenommen. Auch in den USA gibt es einen Antrag auf Eintragung, diesen hat Swatch aber laut Unterlagen des US-Patent- und Markenamtes bereits angefochten. Für die Marke Apple selbst hatte der Konzern zuvor auch die Kategorien "Uhren und Schmuck" in den Markeneintrag aufnehmen lassen.

Swatch wolle aus taktischen Gründen keine konkreten Schritte im Kampf gegen iWatch verraten, schreibt Watson.ch weiter. "Um die eigene Marke iSwatch zu schützen, wurden alle für nötig erachteten Massnahmen ergriffen", teilt die Leiterin der Unternehmenskommunikation mit. Detaillierte Angaben dazu seien nicht für die Öffentlichkeit bestimmt, so das Portal. Swatch bietet unter dem Namen "iSwatch" bereits seit längerem Geräte mit Flüssigkristallbildschirm an.

Apple kennt das Problem, von dem Konzern gewünschte Marken durchzudrücken. So gehör(t)en "iPhone" und "IOS" etwa Cisco. Hier einigte man sich jeweils gegen eine (unbekannte) Geldzahlung. Swatch dürfte wohl Ähnliches erwarten. (bsc)