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Swift-Benchmarks: Neue Programmiersprache flotter als Objective-C

Ein Entwickler hat die Vorabversion von Apples neuer Sprache gegen Objective-C antreten lassen. Optimiert ergeben sich teils deutliche Geschwindigkeitsvorteile.

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Apples neue Programmiersprache Swift kommt bei Entwicklern bislang gut an. Doch eine zentrale Frage bleibt: Sind iOS- und OS-X-Apps, die mit der neuen Umgebung erstellt wurden, genauso schnell wie traditioneller Objective-C-Code?

Unterlag Swift in den ersten Betaversionen, die Apple seit Juni verteilt, nicht selten noch seinem Vorgänger, hat sich dies nach einer Analyse des Developers Jesse Squires mittlerweile geändert. Dieser führte mit der Beta 5 von Xcode 6 unter OS X Mavericks verschiedene Standardbenchmarks wie Std lib sort, Quick sort, Heap sort, Insertion sort und Selection sort durch.

Swift und Objective C im Vergleich: Verschiedene Standardtests.

(Bild: Jesse Squires)

Bei nicht optimiertem Code blieb Objective-C stets vorne. Wurden aber die – von den Swift-Machern vorgesehenen – Compiler-Optimierungen in LLVM und Clang eingesetzt, ergaben sich signifikante Verbesserungen. In allen fünf Tests schlug Swift hier Objective-C, bestenfalls (Selection sort) um das 35fache.

Details, wie Swift-Code optimiert wird, führt unter anderem der Entwickler Mike Ash in seinem Blog auf. Beobachter glauben, dass Apple in den nächsten Wochen weiter an Swift schrauben wird. In der Nacht zum Dienstag erschien erneut eine Betaversion von Apples Xcode-Entwicklungsumgebung. (bsc)