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Thunderbolt 3: Apple bringt doch noch ein eigenes Kabel

Mehr als ein Jahr nach der Einführung des rein auf Thunderbolt 3 setzenden MacBook Pro hat der Hersteller nun auch ein hauseigenes Kabel zu bieten.

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Thunderbolt-3-Kabel

Apples Thunderbolt-3-Kabel ist 80 Zentimeter lang.

(Bild: Apple)

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Zusammen mit dem neuen iMac Pro verkauft Apple inzwischen ein hauseigenes Thunderbolt-3-Kabel – über ein Jahr nach dem Verkaufsstart der ersten Thunderbolt-3-Macs. Das Kabel mit zwei USB-C-Steckern ist 80 Zentimeter lang und unterstützt einen Datenaustausch mit bis zu 40 GBit/s beim Zusammenspiel mit Thunderbolt-3-Geräten sowie bis zu 10 GBit/s beim Anbinden von USB-3.1-Hardware (Generation 2). Es beherrscht auch das Aufladen mit einer Leistung bis zu 100 Watt, wie Apple mitteilte.

Apples Thunderbolt-3-Kabel kostet 45 Euro und soll bei Online-Bestellung ab dem 18. Dezember ausgeliefert werden. Bislang verwies der Hersteller Nutzer auf Belkins Thunderbolt-3-Kabel, das mit einer Länge von zwei Metern knapp 80 Euro kostet – oder 30 Euro in der kurzen 50-Zentimeter-Ausführung. Diese schwarzen Kabel werden von Apple weiterhin vertrieben.

Apples Thunderbolt-3-Kabel ist wie üblich weiß, es unterscheide sich durch ein eingraviertes Thunderbolt-Logo “leicht” von anderen Kabeln, schreibt das Unternehmen. Das ähnlich aussehende USB-C-Kabel, das Apple dem MacBook Pro beilegt, ist praktisch nur für die Stromversorgung gedacht – es unterstützt lediglich USB-2-Geschwindigkeit.

MacBook Pro (ab Baujahr 2016) und iMac (ab Baujahr 2017) sind die bislang einzigen Macs mit Thunderbolt-3-Unterstützung. Das 12-Zoll-MacBook setzt zwar auch auf einen USB-C-Anschluss, dieser unterstützt aber unverändert nur USB 3.1 der ersten Generation (bis zu 5 GBit/s).

Im Unterschied zum MacBook Pro integriert Apple im iMac neben den USB-C-Ports weiterhin die gängigen großen USB-Steckplätze nach Typ A – dies gilt auch für den neuen iMac Pro. Je nach Peripherie benötigen MacBook-Pro-Besitzer eine Reihe an Adaptern und Kabeln, Apple bot diese ursprünglich vergünstigt an. Intel will Thunderbolt 3 ab 2018 ohne Lizenzgebühren bereitstellen, das könnte die Verbreitung der Schnittstelle beschleunigen. (lbe)