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Tim Cook: Apple Watch soll das Leben ändern

Apples neue Uhr wird wie das iPhone einzigartig, meint der Chef. Keine andere Smartwatch auf dem Markt habe bisher eine solche Wirkung entfaltet. Auch die Arbeitswelt will Apple umkrempeln.

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Apple-Chef Tim Cook

(Bild: dpa, Asa Mathat/All Things Digitall/Archiv)

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Auf einer Veranstaltung der Investment-Bank Goldman Sachs hat Apple-Chef Tim Cook die Apple Watch in eine Reihe mit iPhone und iPad gestellt: Ebenso wie die größeren Geräte die "Arbeitsweise sowie die Lebensart" des Nutzers verändert haben, soll auch die Uhr dieses Ziel erreichen. Es gebe zwar längst eine "Reihe von Geräten, die sich Smartwatches nennen", erläuterte Cook – aber keine darunter habe bislang eine derartige Wirkung entfaltet.

Insbesondere verschiedene Apps sollen die Uhr zu einem unverzichtbaren Begleiter mit unzähligen Anwendungsmöglichkeiten machen, betonte der Apple-Chef unter Verweis auf den Erfolg des App Stores für iOS-Geräte.

Das Tragen am Handgelenk führt nach Ansicht des Konzernchefs zu Verhaltensänderungen: Teilnehmer brauchen in Meetings beispielsweise nicht länger störend ihr iPhone aus der Tasche ziehen, um schnell eine Benachrichtigung oder Information zu prüfen. Bei Apple selbst sei es inzwischen so, dass Mitarbeiter in Meetings zehn Minuten vor der vollen Stunde plötzlich aufstehen, erzählte Cook – weil die Uhr sie daran erinnert, nicht zu lange zu sitzen. "Viele Ärzte glauben, dass Sitzen der neue Krebs ist", sagt der Apple-Chef.

Neben der Lebensveränderung bei Endkunden hofft Cook auch auf eine Veränderung der Arbeitswelt – durch die Zusammenarbeit mit IBM beim Vertrieb von iOS-Geräten. Die Fähigkeiten der Konzerne seien "sehr komplementär", betonte Cook. Apps für den geschäftlichen Einsatz, die auf Branchen-spezifische Tätigkeiten ausgelegt sind, sollen für mehr Mobilität sorgen – derzeit würden die Mitarbeiter in vielen Unternehmen schließlich noch an ihren Schreibtischen feststecken. Dieser "profunde" Wandel sei auch eine große geschäftliche Chance für Apple.

Auf der Goldman-Sachs-Konferenz hatte Cook auch eine größere Investition in Solarstrom bekanntgegeben sowie erneut das Thema Datenschutz in den Vordergrund gerückt. (lbe)