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Tim Cook: Wollen "alle" mit iPhone bedienen

Auf Kritik zu den erneut gestiegenen Preisen der Apple-Smartphones reagiert der Konzernchef: Die Geräte böten "viel Innovation" und einen "hohen Wert".

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Tim Cook

Hat dank steigender iPhone-Gewinne gut zu lachen: Apple-CEO Tim Cook.

(Bild: dpa, Christoph Dernbach/Archivbild)

Nie waren iPhones so teuer wie heute. Bis zu 1649 Euro kann man für ein Apple-Smartphone mittlerweile aufwenden, die Preise der in dieser Woche vorgestellten Neugeräte weisen steil nach oben. Apple-Chef Tim Cook glaubt dennoch nicht, dass seine Handys zu viel kosten. In einem Interview betonte er, Apple versuche, "alle" mit seinen Geräten zu bedienen.

Es gebe ein "breites Spektrum" von Kundenwünschen und ebenso breit sei Spanne der Preise, die Kunden zu bezahlen bereit seien. Wie Mac & i kürzlich nachrechnete, reicht Apples Angebotspalette nun von 519 Euro für das 2016 erschienene iPhone 7 mit 32 GByte bis hin zu besagten 1649 Euro für das iPhone Xs Max mit 512 GByte. 1130 Euro Preisunterschied sind das. Günstigere Geräte wie das iPhone 6s, 6s Plus oder SE hatte Apple in dieser Woche aus dem Programm genommen. Aktuell läuft der Abverkauf.

Cook hat mit den Preisunterschieden augenscheinlich keine Schwierigkeiten. Wenn man ihnen "viel Innovation" und einen "hohen Wert" biete, seien die Menschen auch bereit, dafür Geld auszugeben . "Für uns ist das eine Gruppe, die groß genug ist, um daraus ein vernünftiges Geschäft zu machen", sagte Cook gegenüber dem japanischen Wirtschaftsdienst Nikkei. Apple hatte in dieser Woche verkündet, dass es demnächst zwei Milliarden iOS-Geräte im Weltmarkt geben wird.

Die höheren Preise rechtfertigt Cook auch mit mehr und besseren Funktionen der Geräte. So führe das iPhone viele Gadgets zusammen. "Die Rolle des iPhone im Leben der Menschen ist größer geworden."

Cook wurde auch gefragt, ob er den Handelskrieg zwischen den USA und China fürchte, den US-Präsident Donald J. Trump eingeleitet hat. Beobachter und Apple selbst fürchten, dass dies zu Preiserhöhungen bei Geräten führen könnte. Angaben darüber, was der Konzern an Gegenmaßnahmen plant, machte Cook nicht. Er betonte aber, er sei "ein Optimist".

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(bsc)