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Tim Cook erneut auf China-Tour

Der Apple-Chef präsentierte in Peking Apples neue Ökoinitiative in dem Land – und traf sich auch mit der Politik. Apple Pay soll bald nach China kommen.

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Tim Cook

Tim Cook auf Fabrikbesuch in China (Archiv).

(Bild: dpa, Bowen Liu/Apple)

Für Apple ist China ein enorm wichtiger Wachstumsmarkt. Auch CEO Tim Cook weiß das und besucht die Region seit seinem Amtsantritt im August 2011 regelmäßig. Bei Cooks Visite in dieser Woche ging es vor allem um die Ökoinitiativen des iPhone-Herstellers im Riesenreich. So kündigte der Konzern unter anderem an, 400.000 Hektar Nutzwald schützen und seine Lieferanten zu mehr Umweltschutz anhalten zu wollen.

Cook sprach auch mit verschiedenen Medien, darunter die Nachrichtenagentur Xinhua. Apple glaube, dass in China bald "jeder" ein Smartphone besitzen werde. Der Konzern hatte erst kürzlich laut Zahlen von IDC den örtlichen Wettbewerber Xiaomi überholt und stellt nun die wichtigste Marke dar. Das seien natürlich "großartige Nachrichten", meint Cook.

Der Apple-Chef kündigte an, dass er unbedingt den Bezahldienst Apple Pay nach China holen wolle. Er sei "sehr bullish" bei diesem Thema, machte aber keine konkreten Zeitangaben. Die Apple Watch bezeichnete er als ein "perfektes" Produkt in einer der derzeit beliebtesten Kategorien. Apple produziere so viele Geräte wie möglich, zu Verkaufszahlen äußerte sich Cook nicht.

Der Apple-Chef traf sich bei seinem China-Aufenthalt auch mit der Vizepremierministerin Liu Yandong. Bei den Gesprächen soll es um Wissenschaft, Technologie und Bildung gegangen sein. Liu, die wichtigste Frau in der chinesischen Regierung, lobte Apple für sein geschäftliches Engagement in China und die "aktive Kooperation" mit dem Land auf verschiedenen Feldern. Cook sagte, Apple wolle eine "konstruktive Rolle" bei der Kooperation zwischen den USA und China in den Innovationsbereichen Wissenschaft und Bildung spielen. Der iPhone-Hersteller produziert einen Großteil seiner Hardware in dem Land. (bsc)