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Tim Cook glaubt an iPad Pro als Notebook-Ersatz

Der Apple-Chef nimmt laut eigenen Angaben auf Geschäftsreisen nur noch das Riesentablet und sein iPhone mit. So werde es künftig "vielen, vielen Leuten" gehen, sagte er in einem Interview.

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(Bild: dpa, Monica Davey)

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Tim Cook hat sich in einem Gespräch mit der britischen Zeitung Telegraph äußerst optimistisch zum in dieser Woche in den Handel kommenden iPad Pro geäußert. Seiner Ansicht nach werde das 12,9-Zoll-Riesentablet Notebooks und Desktop-Rechner für "viele, viele Leute" ersetzen. "Wenn man sich einen PC ansieht: Warum sollte man noch einen PC kaufen? Wirklich, warum würde man einen kaufen?", so der Apple-Chef.

Von Apple am Montagabend publizierte Reklame für das iPad Pro (Video: Apple).

Wer das iPad Pro zu nutzen beginne, werde zu dem Schluss kommen, dass man nichts anderes mehr benötige, "außer einem Telefon". Er selbst sei bei Geschäftsreisen mittlerweile nur noch mit einem iPad Pro und seinem iPhone unterwegs, so Cook in einem weiteren Interview mit dem Independent.

Post-PC-Markt, Kreative, Inhalte-Konsumenten

Neben dem "Post-PC-Markt" sieht Apple aber noch zwei Zielgruppen für das ab 900 Euro angebotene Tablet: Kreativanwender, die auch den 109 Euro teuren Stylus Apple Pencil verwenden sollen – und Konsumenten von Inhalten wie Bücher, Videos und Musik. Cook und Apple-iTunes-Boss Eddy Cue betonen dabei unter anderem die im iPad Pro montierten Stereolautsprecher.

Kreativ-Apps von Adobe auf dem iPad Pro (Video: Adobe).

Zudem sprach er auch über die Apple Watch und mögliche Medizingeräte, die Apple in Planung haben könnte. Die Computeruhr selbst wolle man nicht durch entsprechende Zulassungsprozesse schicken. Er habe aber nichts dagegen, Zubehörprodukte für die Computeruhr zertifizieren zu lassen, weil dies den Innovationszyklus nicht so stark ausbremse. Um was für Geräte es sich dabei handeln könnte, verriet Cook nicht.

Bei seinem Besuch in Großbritannien äußerte sich der Apple Chef auch zu Plänen der britischen Regierung, Verschlüsselungsverfahren zwangsweise mit Hintertüren auszustatten. Diese Ideen könnten "schlimme Konsequenzen" haben, warnte der Apple-Chef. (bsc)