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Time-Warner-Übernahme: Goldman Sachs soll Druck auf Apple machen

AT&T will den US-Medienriesen übernehmen. Das Bankhaus will einem Bericht zufolge erreichen, dass Apple eine Gegenofferte unterbreitet.

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Time Warner

(Bild: dpa, Jason Szenes)

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Im Bieterkampf um den US-amerikanischen Mediengiganten Time Warner ist Apple offenbar noch nicht aus dem Rennen. Das sieht einem Bericht des Boulevardblatts New York Post zufolge zumindest das Geldhaus Goldman Sachs so. Die Bank versuche momentan mit allen Mitteln, das Apple-Management davon zu überzeugen, ein Gegenangebot auszusprechen. Es geht um mindestens 85 Milliarden US-Dollar plus der Übernahme von Schulden.

Bislang sieht alles danach aus, dass der US-Telekommunikationskonzern AT&T Time Warner übernehmen wird – zumindest, wenn nicht die amerikanischen Kartellwächter dazwischenfunken. Spekulationen, Apple plane ein Gegenangebot, haben sich bislang nicht bestätigt – auch wenn der iPhone-Produzent die Verhandlungen angeblich "beobachtet".

Zwischen Apple und Goldman Sachs gibt es eine direkte Verbindung – seit 2009 ist dort der ehemalige Goldman-Banker Adrian Perica für Übernahmen (Mergers & Acquisitions, M&A) verantwortlich. Apple-Chef Tim Cook hatte zuletzt vor Analysten mitgeteilt, sein Unternehmen sei bei Übernahmen "offen für alle Größen und strategischen Werte". Dabei gehe es stets darum, ob Apple bessere Produkte für seine Kunden schaffen und innovativer werden könne. Apples bislang größte Übernahme war das Kopfhörerunternehmen Beats mit rund 3 Milliarden Dollar.

Apple könnte mit Time Warner sein Inhalteangebot signifikant ausbauen. Zu Time Warner gehören Hollywood-Studios ebenso wie TV-Produktionsstätten. Daneben betreibt der Konzern Fernsehsender wie CNN, HBO oder The CW. Auch große Musiklabels gehören zum Portfolio von Time Warner. (bsc)