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Trump-Strafzölle: Apple kommt noch einmal davon – zumindest teilweise

Wichtige Produkte wie das iPhone oder das MacBook bleiben bis Dezember von 10 Prozent US-Extragebühren verschont. Bei AirPods und Apple Watch bleiben sie.

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US-Präsident Donald Trump gewinnt immer mehr Follower auf Twitter, nennt den Kurznachrichtendienst aber dennoch «lächerlich» parteiisch.

(Bild: dpa, Andrew Harnik/AP)

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Die Apple-Aktie hat am Dienstag einen deutlichen Sprung nach oben gemacht: 4,2 Prozent ging es zum Handelsschluss nach oben. Der Grund: US-Präsident Donald J. Trump hat sich entschlossen, neue Strafzölle auf Produkte aus China, die Apple stark getroffen hätten, zunächst bis Dezember auszusetzen.

Ursprünglich war eine zehnprozentige Extragebühr auf Elektronik beim Import in die USA angekündigt worden. Daraufhin hatten Analysten geschätzt, dass die ab dem 1. September geplante Maßnahme Apple Umsatzeinbrüche von bis zu vier Prozent bescheren könnte – und acht Millionen weniger verkaufte iPhones pro Jahr.

Nun kündigte der US-Handelsbeauftragte (United States Trade Representative, USTR) in einem kurzen Statement an, "bestimmte Produkte" würden von der Liste gestrichen. Zu diesen gehören Handys, tragbare Rechner und Monitore. Hier sollen die neuen Einfuhrzölle erst zum 15. Dezember greifen. Damit blieben Apples iPhone, das iPad sowie MacBooks zunächst verschont. Nach der Information ging es mit Apples Aktienkurs schnell nach oben – nur wenige Minuten später legte er um 10 US-Dollar zu.

Allerdings profitieren bei weitem nicht alle Apple-Produkte von der Aussetzung der neuen Strafzölle. So soll diverses Zubehör weiterhin betroffen sein. Dazu gehören Produkte aus der mittlerweile äußerst erfolgreichen Wearables-Sparte. Mehr gezahlt werden muss so bei den Ohrstöpseln AirPods, beim smarten Lautsprecher HomePod sowie bei der vielverkauften Computeruhr Apple Watch.

Apple hatte seinen Umsatz in der Wearables-Einheit zuletzt um 1,2 Milliarden Dollar im Vergleich zum Vorjahr steigern können. Erste Analysten gehen bereits davon aus, dass die Sparte künftig Mac und iPad überholen könnte und zum drittwichtigsten Apple-Segment nach iPhone und Diensten werden könnte. Apple kann Strafzölle unterschiedlich abfedern. Entweder erhöht der Konzern die Preise, was er bislang nicht zu tun scheint – oder er "frisst" die Gebühr und reduziert seinen Umsatz. Weiterhin kann das Unternehmen auch die Produktion aus China abziehen.

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(bsc)