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Twitters Vine-App: Nutzer können Videos nur noch für kurze Zeit sichern

Am 17. Januar soll aus Vine nur noch "Vine Camera" werden und der Funktionsumfang erheblich schrumpfen. Nur bis dahin können Nutzer ihre mit der App erstellten Kurzvideos noch herunterladen.

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Vine-Nutzer können erstellte Videos nur noch bis zum 17. Januar herunterladen, wie der von Twitter gekaufte Dienst mitteilte. Der Download der Clips ist mit der App oder über vine.co möglich – nur beim Beziehen über die Webseite werden auch Bildtexte, Kommentare und Likes mit gespeichert, die App lädt nur die 6,5-Sekunden-Videos selbst. Auf vine.co können Nutzer einen Download-Link zu einem Archiv ihrer Videos anfordern.

Aus der Vine-App wird am 17. Januar dann "Vine Camera". Die abgespeckte Version erlaubt weiterhin das Anfertigen von 6,5-Sekunden-Filmchen, die in Dauerschleife wiedergegeben werden – diese lassen sich dann aber nur noch lokal speichern oder auf Twitter veröffentlichen.

Twitter hat Vine 2012 übernommen. Ende Oktober 2016 kündigte Twitter die Einstellung des eigenständigen Videodienstes an – ohne Angabe von Gründen. Berichten zufolge waren die Nutzerzahlen zuletzt stark rückläufig, viele populäre Vine-Ersteller wechselten offenbar im Lauf der Zeit zu anderen Plattformen wie YouTube. (lbe)