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USB-C-Zubehör: Apple hat Preise wieder erhöht

Sowohl Adapter als auch Monitore und Speichermedien mit dem neuen Standard sind seit dem Wochenende in Apples Läden deutlich teurer geworden. Eine mehrmonatige Rabattaktion endete.

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Mit dem Digital-AV-Multiport-Adapter kann man MacBook Retina und MacBook Pro sowohl aufladen, als auch mit einer HDMI- und USB-A-Schnittstelle ausrüsten. Er kostet jetzt 20 Euro mehr.

(Bild: Apple)

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Apple Thunderbolt 3/​USB-C auf Thunderbolt 2 Adapter (MMEL2ZM/​A)
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Keine Gnade für Umsteiger nach USB-C: Apple hat eine große Rabattaktion für Zubehör mit der neuen Schnittstelle, die im November begann, zum Wochenende kommentarlos eingestellt. Vorab angekündigt war bereits, dass die USB-C-Kampagne zunächst bis zum 31. März verlängert wird – mancher Beobachter rechnete aber damit, dass Apple sie erneut ausdehnt. Ursprünglich hätte die Aktion bereits im Dezember eingestellt werden sollen. Mac & i hatte über das bevorstehende Ende der USB-C-Kampagne vorige Woche berichtet.

Wie nun ein Blick in den Apple Online Store zeigt, haben die bisher reduzierten Produkte wieder ihren alten Preis. So werden für den USB-C-auf-USB-A-Adapter nun 25 Euro statt 9 Euro fällig, die beiden Digital-AV-Multiport-Adapter mit HDMI beziehungsweise VGA kosten statt 59 nun 79 Euro. Bei den USB-C-nach-Lightning-Kabeln schlägt Apple jeweils 4 Euro drauf.

Am teuersten kommt eine verspätete Bestellung aber Interessenten der LG UltraFine 5K, dem problembelastete Bildschirm, den Apple für das neue MacBook Pro verkauft: Hier werden nun wieder 1400 statt 1050 Euro aufgerufen. Die 4K-Variante kostet 750 Euro, zuvor waren es 560 Euro. Nicht mehr herabgesetzt sind zudem verschiedene Speicherprodukte externer Hersteller mit USB-C-Schnittstelle.

Apple setzt in seinen Produkten zunehmend auf USB-C. Schon das im Frühjahr 2015 erstmals erschienene MacBook Retina mit 12-Zoll-Bildschirm hat nur noch diese Schnittstelle – sogar in Form eines einzigen Ports. Beim neuen MacBook Pro mit 13- und 15-Zoll-Bildschirm, das im Herbst 2016 vorgestellt wurde, werden je nach Modell zwei beziehungsweise vier USB-C-Anschlüsse verbaut.

Die neuen Buchsen übernehmen nicht nur den Datenaustausch sowie die Ansteuerung von Bildschirmen und weiterem Zubehör, sondern auch die Stromversorgung der Geräte. Beim MacBook Retina wird so ein Digital-AV-Multiport-Adapter zum Zwangskauf, will der Nutzer etwa eine externe Festplatte betreiben, während er das Gerät gleichzeitig auftankt. USB-C-Zubehör gibt es zwar mittlerweile von vielen Anbietern, doch manche Strippe und mancher Adapter spielt nicht mit dem Mac zusammen. (bsc)