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UltraFine 5K: Apple-Monitor von LG soll jetzt wieder funktionieren

Der südkoreanische Hersteller hat Abschirmungsprobleme behoben. Verbesserte Geräte sollen zeitnah in den Handel kommen.

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LG UltraFine 4K und 5K

UltraFine 5K (links) und 4K (rechts).

(Bild: LG<br>)

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LG Electronics UltraFine 5K 27MD5KA-B, 27" (HKN62B/​A)
LG Electronics UltraFine 5K 27MD5KA-B, 27" (HKN62B/​A) ab € 1371,02

LGs zwischenzeitlich zurückgezogener UltraFine 5K, der von Apple explizit für MacBook-Pro-Maschinen vermarktet wird, scheint in einer überarbeiteten Fassung in den Handel zu gelangen. In Apples Online-Laden steht nun wieder ein Liefertermin von etwas mehr als einer Woche zur Verfügung. Wer heute bestellt, erhält den Bildschirm, der aktuell zu einem vergünstigten Preis von 1049 Euro offeriert wird, zwischen dem 9. und 16. März.

LG hatte zuvor schwerwiegende Probleme beim UltraFine 5K einräumen müssen. So konnte sich das Gerät plötzlich abschalten, wenn WLAN-Router in der Nähe aufgebaut waren. Grund dafür war eine fehlerhafte Abschirmung. LG hatte daraufhin Anfang Februar eine Überarbeitung angekündigt – und Apple zog den UltraFine 5K kurzfristig aus dem Handel zurück.

Auf welche Art LG den Fehlerkomplex beheben konnte, ist bislang noch unklar, da die überarbeiteten Modelle bislang noch nicht bei Kunden oder Testern eingetroffen sind. Nutzer, die den UltraFine 5K in der alten Fassung bereits erhalten haben, klagten zwischenzeitlich über Probleme mit der Reparaturabwicklung. So sahen sich offenbar weder Apple noch LG für die Behebung des Problems zuständig. Einem Leser gegenüber teilte der LG-Support mit, der UltraFine 5K werde “in Deutschland nicht vertrieben" und man leiste deshalb auch keinen Support dafür. Das Produkt sei im Auftrag von Apple produziert und “wird allein von Apple auf den Markt gebracht”. Mittlerweile scheint der Austausch aber reibungsloser zu laufen.

Apple hatte im vergangenen Herbst seinen letzten im Programm befindlichen Bildschirm, das Thunderbolt-Display, vom Markt genommen. Als Alternative startete die Vermarktung von LGs UltraFine 5K und UltraFine 4K – die beide über USB-C-Buchsen verfügen. Ob es von Apple jemals wieder eigene Displays geben wird, ist unklar. Schon das Thunderbolt Display war fünf Jahre ohne Veränderung auf dem Markt. (bsc)