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Umfrage: Einer von vier US-PC-Besitzern liebäugelt mit dem Mac

Laut einer Erhebung der Marktforschungsfirma Verto Analytics neigen besonders User mit einem Jahreseinkommen von über 150.000 US-Dollar dazu, von Windows zu macOS zu wechseln.

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Apples neuer iMac Pro kommt bis Ende 2017 auf den Markt – zu Preisen ab 5000 US-Dollar.

(Bild: Apple)

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Eine repräsentative Umfrage unter amerikanischen Bürgern ab 18 Jahren, die derzeit einen Windows-Rechner besitzen, zeigt ein hohes Switcher-Potenzial für Apple. Laut dem "Smart Poll" des US-Marktforschungsinstituts Verto Analytics können sich im Schnitt 21 Prozent aller Befragten mit Laptop vorstellen, innerhalb der nächsten sechs Monate bis 24 Monate vom PC auf den Mac zu wechseln. Auf dem Desktop sollen es gar 25 Prozent sein – obwohl Apple seinen Einsteigerrechner, den Mac mini, seit Jahren nicht überholt hat.

Nutzer, die bereits mit dem Mac arbeiten, wollen laut Verto zu 98 Prozent auf der Plattform bleiben. Die größte Wechsel-Wahrscheinlichkeit unter PC-Nutzern zeigt die Einkommensgruppe ab 150.000 US-Dollar im Jahr. Aber auch Personen mit dem geringsten Einkommen (20.000 Dollar und weniger) wollen zu 14 Prozent switchen. Dabei handelt es sich allerdings vor allem um Personen im Alter von 18 bis 29 Jahren, die wohl noch Unterstützung von ihren Eltern erhalten.

Am wenigsten am Wechsel zum Mac interessiert ist die amerikanische Mittelschicht: Personen mit einem Einkommen zwischen 30.000 und 40.000 Dollar im Jahr wollen nur zu sieben Prozent auf Apple-Technik umschwenken.

Apple hatte zuletzt seine Unterstützung gegenüber dem Mac betont – nachdem der Konzern verschiedene Produktlinien über einen längeren Zeitraum vernachlässigt hatte. Auf der Entwicklerkonferenz WWDC 2017 hatte das Unternehmen sowohl die Notebook-Produktlinien MacBook, MacBook Pro und MacBook Air als auch die Desktop-Linie iMac überholt.

Zudem wurde ein neuer Profi-All-in-One-Rechner namens iMac Pro für Ende des Jahres angekündigt – er soll ab 5000 Dollar erhältlich sein. In Planung ist außerdem ein neuer Mac Pro, der aber nicht mehr 2017 erscheinen wird. Zum Mac mini hat sich Apple dagegen nicht geäußert. (bsc)