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Ur-Apple-Händler muss schließen

Ein in Minneapolis ansässiges Geschäft, das seit 37 Jahren Apple-Geräte verkauft, macht nun zu. Grund sei die Konkurrenz durch große Handelsketten und eine rückläufige Marge, nachdem Apple die Preisvorgaben gelockert hat.

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Der Apple-Resseller weist Kunden auf das kommende Ende des Geschäftsbetriebes hin

Der Apple-Händler FirstTech stellt das Geschäft Ende März ein. Der in Minneapolis ansässige Händler verkauft seit 37 Jahren Apple-Geräte und habe schon Ende der 70er Jahre eine erste Fuhre Apple-Computer geführt, berichtet TwinCities.com.

Als Gründe nannte ein Mitarbeiter eine sinkende Gewinnspanne beim Hardware-Verkauf und die Konkurrenz durch große Handelsketten, die Geräte unter dem Einkaufspreis anbieten, um Fuß im Geschäft mit Dienstleistungen zu fassen. Apple habe die Vorgaben gelockert, wie niedrig Dritt-Händler ihre Preise für Produkte aus Cupertino festlegen können – dies habe FirstTech unter Druck gesetzt. Das Verhältnis zu dem Mac-Hersteller sei aber weiterhin freundschaftlich.

Der Preisdruck durch Handelsketten und die Konkurrenz mit Apples hauseigenen Ladengeschäften, die neue Produkte zuerst anbieten und Garantiefälle gewöhnlich schnell und kulant handhaben, bereiten vielen langjährigen Apple-Händlern Schwierigkeiten – auch größeren Ketten in Deutschland: Gravis war Ende 2012 durch den Mobilfunkanbieter Freenet geschluckt worden, die Kette mStore hat Anfang März Insolvenz in vorläufiger Eigenverwaltung angemeldet. (lbe)