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Verschlüsselung mit GPG Suite: Endlich stabil für OS X 10.11

Das Verschlüsselungspaket für den Mac liegt in einer neuen, an El Capitan angepassten Version vor. Die Macher verlangen trotz anderslautender Ankündigung zunächst kein Geld.

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Verschlüsselung unter Apple Mail.

(Bild: GPGTools)

Das GPGTools-Team hat seine GPG Suite für die Verwendung von GNU Privacy Guard auf dem Mac in dieser Woche in einer neuen Version 2016.07 publiziert. Die Version ist erstmals vollständig zu OS X 10.11 El Capitan kompatibel.

Das Paket ermöglicht die Verschlüsselung und Signierung von Nachrichten in Apple Mail (GPGMail) und bietet Funktionen zur Schlüsselverwaltung. Dazu kommt die Werkzeugsammlung GPG Services, mit der man GPG fast in jeder App einsetzen kann, etwa um Texte zu verschlüsseln.

Der Plan des GPGTools-Teams, GPGMail kostenpflichtig zu machen, wurde zunächst nicht umgesetzt, steht aber weiterhin auf dem Programm – er soll mit einem kommenden Update umgesetzt werden. Weitere Neuerungen in der GPG Suite 2016.07 betreffen den VoiceOver-Support von GPGMail, das Interface von GPGPreferences und die integrierte Update-Funktion – hier kann man auch einen Betakanal auswählen.

Die GPG Suite für OS X 10.6 bis 10.8 wurde "End of Life" gestellt, damit sich das Entwicklerteam auf die neue Version konzentrieren kann. Die alte Version bleibt allerdings zunächst auf dem Releases-Server herunterladbar. (bsc)