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Versteckte Features: TinkerTool für macOS Sierra optimiert

Mit dem traditionsreichen Werkzeug lassen sich Funktionen im Betriebssystem freischalten, die Apple ohne Direktzugriff ausgestattet hat.

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TinkerTool 6 mit Finder-Einstellungen.

(Bild: Hersteller)

Der deutsche Entwickler Marcel Bresink hat sein populäres Mac-Werkzeug TinkerTool für macOS Sierra angepasst. Die seit vorletzter Woche erhältliche Version 6.0 bringt als Hauptneuerung volle Unterstützung für das neue Betriebssystem. Schon Version 5.7 "kannte" macOS 10.12, doch erst mit dem jüngsten Update, das die Buildnummer 160919 trägt, ist die App endgültig und offiziell bereit.

Mit TinkerTool, das kostenlos angeboten wird, lassen sich zahlreiche kleinere und größere Funktionen in macOS einstellen, für die Apple üblicherweise keine direkten Veränderungsmöglichkeiten vorsieht. Dazu gehört etwa die Konfiguration des Finders, damit dieser versteckte Dateien anzeigt oder sich beenden lässt, die Erstellung eines Stapels für benutzte Objekte im Dock, die Abschaltung der Animationen von Launchpad oder das Verändern des Zielordners für Screenshots. iTunes bringt man eine genauere Sternebewertung bei.

Alle unter macOS Sierra offiziell unterstützten Features listet Bresink in dieser Liste. Wie üblich geschieht die Benutzung auf eigene Gefahr; zudem kann Apple eine der Funktionen jederzeit zurückziehen. Der Download von TinkerTool 6 ist auf Bresinks Website möglich – das Werkzeug hätte keine Chance, im Mac App Store zugelassen zu werden. Das Paket ist nur 4,3 MByte groß. (bsc)