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Verwirrung um Diagnostikanschluss bei Apple Watch

Apple scheint den offenbar auf Lightning basierenden Port im Bereich der Armbandverankerung bislang nicht aus den Geräten entfernt zu haben. Testmuster und Apple-Store-Einheiten haben ihn noch.

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Diagnostik-Port an John Grubers Testmuster: Vorhanden, aber zugepappt.

(Bild: John Gruber)

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Lässt sich die Apple Watch vielleicht doch mit Zubehör erweitern? Wie Besucher der Apple Retail Stores sowie journalistische Tester der Computeruhr melden, steckt weiterhin ein Diagnostikport mit sechs Pins im Gehäuse. Dieser ist allerdings gut versteckt: Apple hat ihn in einer der Rillen angebracht, in die man das Armband einschiebt.

Ein Apple-Store-Kunde, der die Armbänder entfernte, konnte den Diagnostikport fotografieren. Blogger John Gruber, der von Apple ein Testmuster der Computeruhr erhalten hatte, schreibt unterdessen auf Twitter, sein Exemplar habe ebenfalls den Anschluss, allerdings sei dieser abgedeckt. Da ihm von Apple nicht erlaubt sei, Testmuster auseinanderzunehmen, könne er nicht prüfen, ob sich die Abdeckung etwa mit einer Nadel abnehmen lässt.

Es gilt als denkbar, dass Apple den Anschluss unter anderem verwendet, um die Demo-Firmware der Computeruhr einzuspielen. Diese läuft auf Geräten, die man zur Anprobe testen kann – zu sehen ist auf diesen Einheiten nur eine Videoschleife, benutzbar sind die Uhren nicht. (Fest verschraubte Muster im Store lassen sich aber bedienen.)

Beobachter hoffen, dass Apple den Port eines Tages für Dritte öffnet – und damit einen ähnlichen Weg geht wie der Smartwatch-Konkurrent Pebble mit seinen "Smartstraps". Diese sollen es unter anderem erlauben, GPS nachzurüsten – eine Funktion, die der Apple Watch ebenfalls standardmäßig fehlt. (bsc)