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Video-Transcoder Handbrake unterstützt H.265 und VP8

Der quelloffene Formateumwandler wird in Version 0.10.0 mächtiger. Die Oberfläche wurde zudem verbessert.

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HandBrake bietet umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten.

(Bild: Hersteller)

Das Team hinter dem Open-Source-Video-Transcoder HandBrake hat ein größeres Update vorgelegt. Version 0.10.0 bietet laut den Entwicklern "Hunderte neue Funktionen, Veränderungen und Bug Fixes". Dazu gehört das Erstellen von H.265-Videos bis Version 1.4 (allerdings nicht mit allen H.265-Funktionen) und die Ausgabe von VP8-Clips mittels libvpx. Theora (VP3) wird dagegen nicht mehr unterstützt.

Unter Windows lässt sich die Intel-QuickSync-Video-Funktion nutzen, die das Encoding mit Intel-Chips beschleunigen soll; unter Linux ist dies geplant.

Beim AAC-Encoder setzt HandBrake aufgrund von GPL-Kompatibilitätsproblemen künftig unter Windows und Linux nicht mehr auf LabFaac. Stattdessen wird der Encoder LibAV AAC verwendet, alternativ lässt sich auch FDK AAC wählen. Auf dem Mac bleibt es bei CoreAudio.

Verbesserungen gibt es auch bei der Unterstützung von Filtern und Scalern (neuer NLMeans-Denoiser, OpenCL-Scaling). Die Oberfläche wurde angepasst und bei Audio- und Untertitelfunktionen lässt sich nun das Default-Verhalten in Form von Presets sichern. Das soll auch das Batch Encoding vereinfachen.

Weitere Details zu den Neuerungen in HandBrake 0.10.0 finden sich in den Release Notes. Die App ist für Mac OS X (10.6 bis 10.10), Windows (ab Vista), Ubuntu sowie die Kommandozeile kostenlos zu haben. (bsc)