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Vor 20 Jahren: PowerPC von Motorola mit 400 MHz

1996 waren Gigahertz-Welten noch Traumwelten. Entsprechend viel Aufsehen erregte ein Spezialchip von Motorola, der satte 400 MHz erreichte.

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Ein 604e-PowerPC-Chip von Motorola, der 1996 erschien. Dieser hier lief allerdings nur mit 233 MHz – und diente zur Beschleunigung eines Amiga.

(Bild: Andreas Frank / Wikipedia / cc-by-sa-2.0)

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Der PowerPC, eine Gemeinschaftsentwicklung von Apple, IBM und Motorola, galt einst als Messias unter den Prozessoren – und sollte Intels übermächtiger x86-Architektur die Stirn bieten. Heute wissen wir, dass daraus nichts geworden ist, Apple schwenkte ab 2005 auf Intel-Prozessoren um.

Heute vor 20 Jahren stellte Motorola aber einen für damalige Verhältnisse rasend schnellen PowerPC mit 400 MHz vor. Das Mainboard dazu hatte uns das Unternehmen gleich mehrfach zur Verfügung gestellt, vermutlich liegt noch heute irgendwo eins in einem unserer Redaktionsschränke vergraben.

Hier die Originalmeldung vom 13. September 1996, die Christian Persson verfasst hat:

Motorola will auf der diesjährigen Mac-World-Expo in Frankfurt als Messe-Gag mit einem ganz heißen Eisen auftrumpfen: einem Rechner mit handverlesenem PowerPC-Prozessor, der mit 400 MHz getaktet wird.

Wie c't außerdem aus unabhängigen Quellen erfuhr, stellt der Konzern auch erstmals Macintosh-kompatible PCs aus gemeinschaftlicher Entwicklung mit Apple vor.

Sie sollen deutlich preisgünstiger als vergleichbare Apple-Systeme angeboten werden. Die Messe findet vom 26. bis zum 28. September in Halle 10 des Frankfurter Messegeländes statt. (cp)

Auf dem heise-online-Server ist der Artikel natürlich ebenfalls noch zu finden – wenn auch nicht mehr kommentierbar ;-)

(Stephan Ehrmann) / (bsc)