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WWDC 2016: Apple entrümpelt App des Streaming-Dienstes Apple Music

Apple hat die App seines Streaming-Dienstes grundlegend neu gestaltet. Daneben gibt es auch kleinere Neuerungen. Von einer Funktion scheint sich Apple aber sang- und klanglos verabschiedet zu haben.

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Zum Auftakt der Entwicklerkonferenz WWDC (vgl. Mac & i-Liveticker und heise online-Videokommentar) hat Apple-Managerin Bozoma Saint John am Montag die neugestaltete App für den Streaming-Dienst Apple Music vorgestellt. Schon die Startansicht ist deutlich übersichtlicher geworden: Apples bislang 15 Millionen zahlende Kunden haben nun direkten Zugriff auf die Bibliothek, sortiert nach Wiedergabelisten, Liedtiteln, Alben und heruntergeladener Musik. Insbesondere Letzteres ist praktisch, wenn eine schnelle Internetanbindung fehlt. Darunter listet Apple dem Katalog neu hinzugefügte Musik auf. In den Lied-Informationen finden sich nun Songtexte, eine Karaoke-Funktion fehlt allerdings.

Die Startansicht der Apple-Music-App ist nun deutlich übersichtlicher und erlaubt den direkten Zugriff auf die heruntergeladene Musik. Ein Segen, wenn gerade keine brauchbare Internetanbindung zur Verfügung steht.

Der Reiter "Für Dich", den man wie bisher am unteren Bildschirmrand aufruft, bietet, abhängig von den eigenen Vorlieben, täglich neue redaktionell zusammengestellte Empfehlungen. Das Angebot zum Entdecken neuer Musik hat Apple im Reiter "Browse" untergebracht. Der Radio-Reiter ist um einen Platz nach rechts gerutscht und präsentiert sich damit etwas weniger prominent als bisher. Offenbar haben sich viele Nutzer über die aufdringliche Positionierung der Radiostation – laut Apple der größten der Welt – gestört. Neu ist die Möglichkeit, ausgewählte Shows direkt abrufen zu können.

Apple-Managerin Bozoma Saint John demonstriert das neue Lyrics-Pane für Liedtexte.

Von Connect, eine Art soziales Netzwerk, auf dem Künstler sich und ihre Arbeit bewerben können, hat man auf der diesjährigen WWDC-Keynote hingegen nichts gehört. Es waren während der Präsentation auch keine Hinweise darauf zu entdecken. Möglicherweise lässt Apple das Angebot ebenso sang- und klanglos verschwinden wie seinen erfolglosen Vorgänger Ping.

Die Radio-Sektion bietet nun Zugriff auf ausgewählte Beats-One-Shows.

(jra)