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WWDC: Apple weist auf Alternativ-Veranstaltungen hin

Rund um die Entwicklerkonferenz finden in San Francisco eine Reihe weiterer Events statt, die Apple diesmal prominent aufführt – statt wie im vergangenen Jahr ein Anwaltsschreiben zu verschicken.

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Apple berücksichtigt diesmal das Alternativprogramm, das rund um die alljährliche Entwicklerkonferenz WWDC in San Francisco entstanden ist: Auf der WWDC-Webseite führt der Konzern unter anderem die Design-Konferenz Layers sowie die Aufzeichnung des Podcasts The Talk Show vor Publikum auf. Auch auf die AltConf 2016 weist Apple hin: Der kostenlosen Entwicklerkonferenz war im vergangenen Jahr per Anwaltsschreiben untersagt worden, WWDC-Videos zu übertragen.

Die Ausstrahlung der Keynote durch Dritte würden Apple "die exklusive Kontrolle über eines der am meisten erwarteten Ereignisse des Jahres" rauben, schrieben die Anwälte des iPhone-Herstellers damals, es könnten "mögliche Umsätze durch Exklusivrechte" entgehen. Kurze Zeit später lenkte der Konzern ein: Die zwei wichtigen Eröffnungsveranstaltungen durfte AltConf dann doch zeigen.

Die begrenzte Zahl an (ausgelosten) Plätzen und der hohe Ticketpreis haben dazu geführt, dass manche Entwickler zwar für den Zeitraum der Konferenz nach San Francisco kommen, aber nicht unmittelbar teilnehmen – entsprechend haben sich eine Reihe von Veranstaltungen rund um die WWDC gebildet. Apple wird die Auftaktveranstaltungen am 13. Juni in diesem Jahr erstmals nicht im Moscone Center West durchführen, sondern im platzreicheren Bill Graham Civic Auditorium. (lbe)