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Warren Buffett: iPhone "sehr, sehr, sehr wertvoll"

Der zweitreichste Mann der Welt glaubt, dass sein Investment in Apple-Aktien sich auszahlen wird. Die Leute wollten Apples Produkte einfach.

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Warren Buffett.

(Bild: Pete Souza / White House / PD)

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Warren Buffett, nach Bill Gates zweitreichster Mensch auf diesem Planeten, hat in einem Interview Apples Geschäftsstrategie gelobt. Der Investor, dessen Firma Berkshire Hathaway im Februar Aktien des iPhone-Herstellers im Wert von 17 Milliarden US-Dollar hielt, die mittlerweile deutlich wertvoller sein dürften, glaubt insbesondere an die Smartphone-Sparte des Konzerns aus Cupertino.

Das iPhone sei ein "sehr, sehr, sehr wertvolles Produkt" für Menschen, die ihr Leben "um es herumbauen". Das sei "wahr für 8-Jährige und wahr für 80-Jährige". Auch der vergleichsweise hohe Preis von Apples Geräten hält Buffett für unproblematisch. Das habe er im Möbelgeschäft gelernt. Berkshire Hathaway besitzt die Möbelkette Nebraska Furniture Mart. Hier könne er "sehr leicht lernen, wie die Leute auf verschiedene Dinge reagieren".

Im Smartphone-Markt ließen sich die Kunden nicht aus der Ferne über den Preis steuern, "wie man das bei Küchengeräten und verschiedenen anderen Dingen kann". Die Leute "wollen das Produkt". Und sie wollten "eben nicht das billigste Produkt". Auch die Tatsache, dass Apple laut seiner jüngsten Quartalszahlen etwas weniger Geräte verkauft hat, sorgt Buffett offenbar nicht. Die Kundenloyalität zum iPhone sei "riesig".

Buffetts Investmentfirma Berkshire Hathaway hielt Anfang des Jahres 2,5 Prozent an Apple. Damals sagte er, Apple besitze mit dem iPhone ein "fesselndes Produkt", das "enorm nützlich" sei. Er selbst habe zwar keines. "Ich habe ein iPad, das hat mir allerdings irgendjemand gegeben". Buffett war viele Jahre über kein Technikinvestor, da er, wie er selbst sagte, den Markt nicht verstehe. Seine Investmentfirma war dann im letzten Jahr doch bei Apple eingestiegen und hatte dann ihren Anteil schrittweise erhöht.

(bsc)