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Weiter Warten auf den neuen Mac Pro

Apple hat vor knapp einem Jahr angekündigt, dass es wieder einen komplett modularen Profi-Rechner des Konzerns geben soll. Seither hat sich nichts getan.

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Mac Pro 2013

Der Mac Pro ist bereits seit Dezember 2013 auf dem Markt – und kostet bei Apple mindestens 3400 Euro.

(Bild: Apple)

Anfang April jährt sich Apples Ankündigung, seinen Kunden aus der professionellen Sparte endlich wieder einen richtig schön modularen Mac zu gönnen, zum ersten Mal. Von der neuartigen Maschine, die laut verschiedener Apple-Manager "komplett neu gedacht" werden sollte, ist bislang aber nach wie vor nichts zu sehen. Umgesetzt hat der Konzern allein die Ankündigung, einen iMac Pro auf den Markt zu bringen – die Geräte sind seit Dezember 2017 zu Preisen, die an einen Kleinwagen heranreichen können, im Handel, aber nahezu nicht erweiterbar.

Der neue Mac Pro soll hingegen ganz anders sein und wird wohl eher der "Käsereibe"-Generation entsprechen, mit dem die Produktlinie dereinst auf den Markt kam, bevor sie im Dezember 2013 durch ein nicht mehr modulares System ersetzt wurde, das viel Kritik hervorrief. Dieser Mac Pro der zweiten Generation, von manchem User wegen seiner Bauform mehr oder minder liebevoll "Mülleimer" genannt, ist nach wie vor auf dem Markt und kostet bei Apple trotz kleiner Preissenkung weiterhin mindestens 3400 Euro. Der Straßenpreis liegt allerdings zum Glück darunter.

Apple hatte sich seit der Ankündigung eines neuen Mac Pro im April 2017 nicht mehr explizit zu der neuen Maschine geäußert. Der Konzern hatte nur mitgeteilt, dass es 2017 nichts mehr werde und der neue iMac Pro den neuen Mac Pro nicht ersetze. Dieser soll erlauben, High-End-CPUs ebenso zu nutzen wie große Grafikkarten. "Wenn es eine Pause bei den Upgrades und Updates gegeben hat, dann entschuldigen wir uns dafür – was mit dem Mac Pro passiert ist – und wir werden mit etwas Großartigem herauskommen, um ihn zu ersetzen", so Marketingchef Phil Schiller vor knapp einem Jahr.

Zum damaligen Zeitpunkt wurde außerdem angekündigt, dass Apple wieder ins Geschäft mit Bildschirmen einstecken möchte. Dieses war zuletzt an den südkoreanischen Partner LG übergeben worden, der zum MacBook Pro passende 4K- und 5K-Displays verkaufte, von denen ein Modell allerdings anfangs schwerwiegende technische Probleme zeigte. Es ist unklar, wann die neuen Apple-Displays auf den Markt kommen – vor dem neuen Mac Pro dürfte es wohl kaum soweit sein. (bsc)