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Weltraumepos Elite: Dangerous für den Mac erschienen

Mit Elite: Dangerous kommt eins der erfolgreichsten Kickstarter-finanzierten Spiele nun auch auf den Mac. Besitzer der PC-Version können kostenlos auch die Mac-Version nutzen. Kickstarter-Backer sollen kostenlose Steam-Keys erhalten.

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Weltraumepos Elite: Dangerous für den Mac erschienen
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Elite: Dangerous (Download) (PC) ab € 17,04

Nach ausführlicher Beta-Phase ist das Weltraumspiel Elite: Dangerous nun auch unter Mac OS X spielbar. Bisherige Käufer der PC-Variante können die Mac-Version kostenlos herunterladen und mit ihrem Commander auf beiden Plattformen die Weiten des Alls erforschen. Auch zukünftige Käufer sollen beide Betriebssysteme nutzen können, ohne extra zahlen zu müssen. Die Weltraumsimulation ist für 50 Euro direkt beim Entwicklerstudio Frontier oder über Steam erhältlich.

Wie Frontier ebenfalls mitgeteilt hat, sollen die Unterstützer der Kickstarter-Kampagne, mit der die Entwicklung des Spiels finanziert wurde, Ende des Monats einen kostenlosen Steam-Key erhalten. Damit können diese ihre herkömmliche Version dann auch bei Steam aktivieren, falls sie das wünschen. Dieser Entscheidung waren tausende von Posts im Frontier-Forum vorausgegangen, in denen viele Spieler sich einen solchen Schritt gewünscht und darüber diskutiert hatten. Die Steam-Version von Elite-Dangerous unterscheidet sich nur durch die Art der Installation von der Download-Version, die bei Frontier erhältlich ist.

Elite: Dangerous (30 Bilder)

Der Weltraum

...unendliche Weiten

Elite: Dangerous ist der Nachfolger des 1984 für den BBC Micro erschienenen Klassikers – damals die unangefochtene Referenz für Weltraumabenteuer und eines der ersten Computerspiele des Open-World-Genres überhaupt. Im Gegensatz zum klassischen Elite und seinen zwei Nachfolgern ist Elite: Dangerous allerdings im Kern ein Online-Spiel, das wenigstens zum Teil als MMO konzipiert wurde. Zwar kann man als Spieler auch alleine eine mit NPCs bevölkerte Galaxie erkunden, das Spiel benötigt allerdings zu jeder Zeit eine Internetverbindung.

Über diese werden die Aktionen der anderen Spieler synchronisiert, die zusammen das Geschick der Milchstraße bestimmen. Sie beeinflussen gegenseitig die Preise von Handelsgütern auf einzelnen Stationen und verschieben durch Gefechte die Grenzen der in der Galaxie aktiven politischen Kräfte. Spielfeld ist hierbei eine Nachbildung unserer Galaxie im Maßstab 1:1 – annähernd 400 Millarden Sternensysteme. Von denen haben die Spieler bis jetzt natürlich nur einen winzigen Bruchteil entdeckt.

Die vorgefertigten Missionen, die es in dieser Simulation der Milchstraße zu erfüllen gibt, sind allerdings bis jetzt noch recht simpel. Mehr Spaß macht es da schon, selber als Kopfgeldjäger auf die Jagd nach Verbrechern zu gehen oder das Frachtschiff mit den richtigen Gütern zu beladen und als Weltraum-Spediteur Credits zu scheffeln. Auch für das Entdecken neuer Sternensysteme wird man mit Geld belohnt und falls man tatsächlich ein System als erster findet, wird man zusätzlich als dessen Entdecker verewigt. (fab)