Menü
Mac & i

Whatsapp für iOS: Sprachnachrichten bequemer

Die Facebook-Tochter arbeitet an einer ganzen Reihe neuer Funktionen für iPhone-Besitzer. Touch ID und Face ID sind im Anmarsch.

vorlesen Drucken Kommentare lesen
Whatsapp für iOS: Sprachnachrichten bequemer – und endlich Touch ID

So soll der neue "Dark Mode" in WhatsApp einmal aussehen.

(Bild: Wabetainfo)

Sprachnachrichten in Whatsapp werden für iOS-Nutzer künftig komfortabler. Mit der im App Store verfügbaren neuen Version 2.18.100 müssen die kleinen – oder auch größeren – Audiodateien künftig nicht mehr einzeln angetippt werden, damit sie wiedergegeben werden. Die Sprachnachrichten innerhalb eines Chats werden nun automatisch nacheinander abgespielt. Dabei sind einzelne Botschaften durch einen Kurzton getrennt, bevor die nächste Nachricht ertönt.

Überarbeitet wurde in der neuen Version auch das Kontextmenü. Drückt man länger auf eine Nachricht, kann diese nun schneller beantwortet, weitergeleitet oder kopiert werden. Außerdem wurde Whatsapp erstmals für das iPhone XS Max optimiert.

Wie Wabetainfo berichtet, bereitet Whatsapp außerdem die Einführung eines dunklen Modus ("Dark Mode") unter iOS vor. Dabei wird der Hintergrund dunkel dargestellt – mit dunkelgrauen Blasen und weißer bis hellgrauer Schrift. Ähnliche Modi gibt es schon für andere Apps, beispielsweise Twitter.

Weiterhin werkelt man bei WhatsApp an der baldigen Einführung einer Touch-ID- und Face-ID-Unterstützung. Damit soll es erstmals möglich sein, die Anwendung mittels Fingerabdruck oder Gesichtsscan abzusichern. Das aktuell im Betatest befindliche Feature wird mit einem Klick aktiviert und sorgt dafür, dass sich die App nur noch nach Entsperrung über den Gerätesensor nutzen lässt – und zwar bei jedem einzelnen Öffnen von WhatsApp. Alternativ kann auch der iPhone-Passcode eingegeben werden.

Aktuell ist allerdings noch unklar, wann Touch ID beziehungsweise Face ID (letzteres auf iPhone X, XS, XS Max und XR) in WhatsApp auftauchen werden. Das Feature ist laut Wabetainfo momentan noch im Alphastadium. Warum sich die Facebook-Tochter mit der an sich einfach zu implementierenden Funktion so lange Zeit gelassen hat, ist bislang unklar. (mit Material der dpa) / (bsc)