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Wie Google über 40.000 Macs verwaltet

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Google-Präsentation zum Mac-Management

Auf der LISA-Konferenz ("Large Installation System Administration") haben zwei Google-Mitarbeiter Anfang November über ihre Arbeit als Systemadministratoren für die rund 43.000 Macs berichtet, die der Such-Konzern einsetzt. Zwar unterstütze Google vier Desktop-Betriebssysteme für den Firmeneinsatz, darunter Windows, Ubuntu und Chrome OS – doch Mac OS X sei inzwischen die Standardwahl. Wer bei Google anfange und statt eines Macs einen anderen Firmen-Computer wolle, müsse dafür erst einen "Business Case" liefern, erzählte der für "Macintosh Operations" zuständige Clay Caviness.

Apples eigene Management-Tools OS X Server und Remote Desktop setze Google nicht ein – wenn man "über 50, 100, 200 Maschinen" verwalte, "brechen die zusammen", betonte Claviness. Stattdessen greift Google auf Open-Source-Tools sowie Eigenentwicklungen zurück, darunter den Paketmanager Munki, Crankd zur Aufzeichnung von Systemereignissen und Cauliflower Vest für die Einrichtung von Filevault 2. "CanHazImage" zur Erstellung von Images will Google als Open-Source-Software veröffentlichen. Die komplette Präsentation ist gut 45 Minuten lang – ein Mitschnitt steht auf der LISA-Website als Video mit den Slides oder als Audioversion zur Verfügung.

[Update 29.11.2013 10:00 Uhr] In mehreren Kommentaren hat Clay Claviness auf Google+ klargestellt, dass man für die Einsatz von Mac OS X sowie Linux keinen "Business Case" bei Google liefern müsse und das die zitierte Passage von seinem Kollegen Edward Eigerman stammt, nicht von Claviness selbst. Eigerman spricht in dieser Passage der Präsentation erst rein von Macs, fügt dann aber "Mac oder Linux" hinzu. In den Kommentaren auf Google+ ergänzt er außerdem, dass dies auch Chrome OS umfasse – der "Business Case" sei also nur für Windows erforderlich. (lbe)