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Wozniak: Steve Jobs wäre "glücklich mit dem heutigen Apple"

Sieben Jahre ist der Apple-Mitbegründer mittlerweile tot. Sein Kompagnon Steve Wozniak hat sich nun zum Status des iPhone-Produzenten geäußert – und zu Samsung.

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Wozniak mit iPhone.

(Bild: dpa, John G. Mabanglo/EPA File)

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Steve Wozniak, der Apple einst zusammen mit Steve Jobs und Ron Wayne gegründet hatte, glaubt an die aktuelle Strategie des Konzerns. In einem Interview (siehe unten) mit dem Börsensender CNBC sagte Wozniak – der Apple selbst in den Achtzigerjahren verlassen hatte, aber weiterhin auf der Gehaltsliste des iPhone-Herstellers steht – er glaube, der 2011 verstorbene Jobs wäre heute "sehr glücklich mit der Firma".

Damit meint Wozniak insbesondere den Ansatz des Jobs-Nachfolgers Tim Cook, den Endnutzern eine höhere Wichtigkeit zuzuordnen und allgemein "Technik vor den Menschen zu setzen". Steve habe "immer so agiert". Es gehe um den User, nicht um die Technik. "Man sollte kein Opfer der Technik sein und was sie tun kann." Der Mensch müsse sein Leben so menschlich wie möglich leben können.

Apple habe zuletzt echte Innovation gebracht, die "unser Leben verändert", schwärmte Wozniak. Dazu zählt er unter anderem den Bezahldienst Apple Pay und die Gesichtserkennung Face ID, die Apple seit dem iPhone X im vergangenen Jahr anbietet. Apples Innovationen betreffen laut Wozniak "tatsächlich alles, was wir in unserem Leben machen". Konkurrenten von Apple hätten im Telefonsektor den Konzern nur kopieren können. Samsung biete zum Beispiel nur "spaßige Funktionen", die aber keine Innovationen seien.

Wozniak ist heute unter anderem beim High-Techfonds Equi Global tätig, der Blockchain-Technik nutzt. Weiterhin schuf er seit seinem Abgang von Apple diverse mehr oder minder erfolgreiche Firmen wie CL 9 oder Wheels of Zeus und arbeitete bei Unternehmen wie Fusion-io und Primary Data. Wozniak steckte hinter den ersten Apple-Rechnern, war aber schon am Macintosh nicht mehr beteiligt.

Wozniak im Interview (Video: CNBC).

(bsc)